Raml: Gründung von Primärversorgungszentren (für Kinder und Jugendliche) erleichtern

Gesundheitsstadtrat Michael Raml informiert zum kürzlich diskutierten Primärversorgungszentrum für Kinder und Jugendliche in Linz: „Das Primärversorgungsgesetz verhindert eine Realisierung. Ich werde deshalb eine Gesetzesänderung zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen beim designierten Gesundheitsminister Mückstein, welcher bis dato selbst in einem PVZ tätig war, anregen.“

„Die Ärztekammer OÖ hat mich informiert, dass ein Primärversorgungszentrum nur mit Kinderärzten gesetzlich nicht realisierbar ist. Es muss laut Primärversorgungsgesetz immer auf einem Kernteam aus Allgemeinmedizinern basieren, das im Bedarfsfall um Kinderärzte ergänzt werden kann“, informiert der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml. „Ich bin davon überzeugt, dass die Gründung von Primärversorgungszentren insgesamt erleichtert werden sollte. In Gesprächen mit Jungmedizinern habe ich erfahren, dass der völlig eigenverantwortliche Weg in die Selbstständigkeit in Form einer eigenen Ordination für viele eine große Hürde darstellt. Daher sind Primärversorgungszentren, in denen mehrere Ärzte gemeinsam tätig sind, eine gute Alternative. Offenbar sind die gesetzlichen Voraussetzungen für die Gründung und das Betreiben eines PVZ verbesserungsbedürftig, weshalb ich im nächsten Gemeinderat eine entsprechende Resolution an den designierten Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein beantragen werde. Das Modell der Primärversorgungszentren soll mit allen Mitteln forciert werden“, fordert der Gesundheitsstadtrat und erklärt dazu: „Als Mitbegründer eines PVZ sollte der designierte Gesundheitsminister an einem Ausbau dieses relativ neuen Angebots an Ärzte und Patienten großes Interesse haben.“