Raml: Gewalttätige Patienten müssen selbst zahlen!

Spürbare Konsequenzen und harte Strafen für Angriffe gegen Pflegepersonal

Unterstützung für den Vorstoß von FPÖ-Chef Norbert Hofer, dass aggressive Patienten ihre Behandlung künftig selbst bezahlen müssen, kommt vom Linzer Sicherheits- und Gesundheitsstadtrat Michael Raml. „In der aktuellen Spitalärztebefragung geben ganze 25% der befragten Ärzte an, schon physische Gewalt durch Patienten gegen sich erlebt zu haben. 71% erlebten bereits verbale Gewalt. 6% geben an, im Zuge ihrer ärztlichen Tätigkeit sogar mit einer Waffe bedroht worden zu sein“, informiert Raml über die erschreckenden Zahlen. „Gewalttätige Patienten müssen harte und abschreckende Konsequenzen spüren! Wer das Pflegepersonal angreift, soll selbst für die Kosten der Behandlung aufkommen und nicht länger die Versicherung. Täter, die Asylwerber, subsidiär Schutzberechtigte oder Asylberechtigte sind, müssen außer Landes gebracht werden!“, fordert der Sicherheitsstadtrat.

„Wenn jemand betrunken einen Autounfall verursacht, steigt die Versicherung zurecht aus“, zieht Raml den passenden Vergleich mit einer Autoversicherung: „Warum soll dann die Krankenversicherung, und damit alle braven Beitragszahler, für einen aggressiven Patienten aufkommen? Mit vorsätzlicher Gewalt gegen Pflegepersonal muss der Versicherungsschutz enden!“ Raml sprach sich bereits mehrfach für härtere Strafen gegen Angriffe auf Pflegepersonal aus, auch um mögliche Täter abzuschrecken. „Ich fordere weiterhin, solche Attacken härter zu bestrafen. Spürbare Konsequenzen sind in diesem Fall die beste Therapie!“

„Aufgrund solcher Entwicklungen ist es nicht verwunderlich, dass der Arztberuf unattraktiver und der Ärztemangel gleichzeitig größer wird. Vor allem in Städten, so wie auch in Linz, hat man mit dem Ärztemangel zu kämpfen. Doch gerade in urbanen Zentren hat man oftmals auch mit ´schwierigeren´ Patienten zu tun. Dass sich viele Ärzte dann für einen anderen Standort entscheiden, ist leider wenig überraschend.“