Raml: Gastro-Rauchverbot wird für Lärmbelästigung und Ärger sorgen

Beschwerden bitte an die Bundesregierung richten

Die FPÖ hatte es noch erfolgreich verhindern können. Doch sofort nach dem Ende der blauen Regierungsbeteiligung haben die linken Parteien die Schwäche der ÖVP genutzt und ab 1. November ist es soweit: das generelle Rauchverbot in Gastronomiebetrieben wird eingeführt. „Diese Neuregelung wird zu zahlreichen Problemen führen. Raucher werden nicht plötzlich ab 1. November aufhören zu rauchen. Sie müssen künftig dafür aber vor die Tür gehen“, erklärt der Linzer FPÖ-Stadtrat Michael Raml und erklärt warum das problematisch sein wird: „Der Lärm vor den Lokalen und auf der Straße wird dadurch bestimmt erheblich mehr. Das wird – gerade zu späterer Stunde – Beschwerden hervorrufen. Es gibt auch Sicherheitsbedenken: In vielen Lokalen gibt es Türsteher, die für Sicherheit sorgen. Vor einem Lokal werden sich diese nicht zuständig fühlen. Das kann zu ungeahnten Problemen führen!“

„Die FPÖ hat von Anfang an auf diese Probleme hingewiesen. Deshalb habe ich mich immer für die Beibehaltung der vom Verfassungsgerichtshof bestätigten Regelung ausgesprochen, welche die türkis-blaue Bundesregierung im Sinne der Wirte und Gäste beschlossen hat“, informiert Raml und appelliert an alle, die sich über die Lärmbelästigungen vor Lokalen ärgern werden: „Beschwerden bitte an die künftige Bundesregierung richten, in der die ÖVP jedenfalls maßgeblich vertreten sein wird!“