Raml fordert mehr Kontrollen der Waffenverbotszone in der Altstadt

Brutaler Angriff mit Teleskopschlagstock

„Der Angriff mit einem Teleskopschlagstock in der Linzer Altstadt zeigt, dass Verbote strikt kontrolliert werden müssen. Die Polizei hat durch die dort geltende Waffenverbotszone die Möglichkeit, verdächtige Personen auf Waffen zu durchsuchen. Die Kontrollen müssen vor allem am Wochenende intensiviert werden“, fordert der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml. In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in der Fortgehmeile ein brutaler Vorfall: Zwei Männer prügelten mutmaßlich grundlos auf einen 28-Jährigen ein. Sie verwendeten dazu auch einen Schlagstock. „Kontrollen erfordern Polizisten und da haben wir in Linz einen Engpass. ÖVP-Innenminister Nehammer muss endlich 100 neue Polizeibeamte nach Linz schicken! Nur dann ist das Stadtpolizeikommando voll einsatzfähig.“, erneuert der Sicherheitsstadtrat die langjährige freiheitliche Forderung.

Die Polizei sucht indessen nach den Tätern. Der Mann mit dem Schlagstock soll mutmaßlich ausländischer Herkunft sein. In diesem Zusammenhang verweist der Sicherheitsstadtrat auf das flächendeckend geltende gesetzliche Waffenverbot für bestimmte Drittstaatsangehörige. „Dieses Verbot ist ein wirksames präventives Mittel gegen Gewaltverbrechen, das wir unbedingt mehr nutzen müssen! Auch diese notwendigen Kontrollen müssen intensiver durchgeführt werden. Außerdem sind konsequente Abschiebungen straffälliger Ausländer das Gebot der Stunde“, unterstreicht Raml abschließend.