Raml: Corona-Schnelltests auch in Oberösterreich ermöglichen

Rasche Gewissheit ist Gebot der Stunde

Eine der größten Herausforderungen in der aktuellen Corona-Krise stellt laut dem Linzer FPÖ-Gesundheitsstadtrat Michael Raml derzeit die steigende Infektionsrate bei Ärzten, medizinischem Personal und Gesundheitsmanagern dar. Er fordert Massentests in Oberösterreich, wie sie bald in Wien und Innsbruck ermöglicht werden. „Wenn diejenigen, deren Hilfe wir am dringendsten benötigen, ausfallen, weil sie selbst erkranken, ohne dass wir rechtzeitig Planungsänderungen durchführen können, ist das katastrophal. In Innsbruck und Wien werden deshalb in Kürze Massentests für das medizinische Personal ermöglicht. Ich ersuche die oberösterreichische Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander, dass solche Testungen zeitnah auch in Oberösterreich ermöglicht werden. Neben medizinischem Personal sollen auch alle anderen Bürger möglichst rasche Gewissheit bekommen!“

Während Oberösterreich nach Tirol aktuell die meisten Corona-Patienten hat, gibt es keine Klarheit, wie viel medizinisches Personal betroffen ist. „Die große Mehrheit der heimischen Corona-Patienten befindet sich aktuell zu Hause und nicht im Krankenhaus. Je höher die Zahl der Infizierten steigt, desto stärker werden die Krankenhäuser beansprucht. Um für diese Mehrbelastung zu planen, muss Klarheit herrschen, welches Personal zur Verfügung steht!“, erklärt Raml und ergänzt: „Im Wiener AKH und auch im Welser Klinikum gab es bereits infiziertes Spitalspersonal. Stationsschließungen waren die Folge. Je früher wir Gewissheit über den Gesundheitszustand von Schlüsselpersonal haben, desto besser können wir uns darauf vorbereiten!“