Raml: Alkoholverbot und eingeschränktes Internet sollen Linzer Hauptbahnhof sicherer machen!

ÖBB und zuständige Bundesminister müssen Maßnahmen setzen

 

„Die Situation an vielen österreichischen Bahnhöfen ist besorgniserregend, Übergriffe steigen, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung sinkt. Ein negatives Beispiel ist auch der Linzer Hauptbahnhof, wo kürzlich wieder ein brutaler Raub von einem Verbrechertrio begangen wurde“, berichtet der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml. „Der Linzer Hauptbahnhof ist einer der wichtigsten Punkte in der ganzen Stadt – gerade in Zeiten, wo der öffentliche Verkehr stärker genutzt werden soll. Wir müssen deshalb mit aller Kraft gegen die untragbaren Zustände vor Ort vorgehen”, meint Raml weiter. „Die grüne Verkehrsministerin Gewesseler und ÖVP-Innenminister Nehammer sind gefordert! Gemeinsam mit der ÖBB müssen sie eine Verbesserung der Sicherheitssituation an österreichischen Bahnhöfen, insbesondere am Linzer Hauptbahnhof, erarbeiten. Es braucht wirksame Maßnahmen gegen die Bahnhofskriminalität!“

 

Kostenloses Internet verbunden mit geheizten Räumen und Möglichkeiten zum ungestörten Alkoholkonsum sind Anziehungspunkte für dubiose Personen. Raml fordert daher eine zeitliche Einschränkung der WLAN-Nutzung und ein Alkoholverbot am Bahnhof. „Im Wien hat die ÖBB bereits reagiert und am Westbahnhof die vormals völlig freie WLAN-Nutzung eingeschränkt. Durch eine Einschränkung der Nutzungsdauer des WLAN verliert der Hotspot Bahnhof für potentielle Krawallmacher an Attraktivität, für Reisende bleibt aber der digitale Servicecharakter dennoch erhalten“, erklärt der Sicherheitsstadtrat und sagt abschließend: „Es ist natürlich traurig, dass man Freiheiten einschränken muss. Das ist aber leider notwendig, um Belästigungen und Kriminalität von Fahrgästen möglichst fernzuhalten!“