Raml: 7231 strafunmündige Täter pro Jahr beweisen: Strafmündigkeitsalter herabsetzen

Jüngstes Opfer schilderte dem Sicherheitsstadtrat persönlich den schockierenden Vorfall

Im Jahr 2018 gab es in Österreich insgesamt 7.231 strafunmündige Straftäter. „Der eindeutige Beweis, dass endlich gehandelt werden muss! Wer alt genug für ein Verbrechen ist, ist auch alt genug für eine Strafe! Die künftige Bundesregierung muss das Strafmündigkeitsalter auf 12 Jahre herabsetzen, sonst tanzen uns junge Kriminelle weiterhin auf der Nase herum!“, fordert der Linzer FPÖ-Sicherheitsstadtrat Michael Raml nun endlich Taten zu setzen. Ein zunehmendes Problem ist darüber hinaus die Altersfeststellung bei jungen Tätern. „Bei Asylwerbern ist eine genaue Altersfeststellung in zahlreichen Fällen nicht möglich. Sie geben deshalb oftmals an 11, 12 oder 13 Jahre alt zu sein, sind aber gleichzeitig Bartträger. Jeder kann sich dazu sein eigenes Bild machen. Ich für meinen Teil glaube, dass man das kritisch hinterfragen muss“, hält Raml fest.

Das jüngste Opfer strafunmündiger Jugendlicher schilderte Raml in einem persönlichen Gespräch den schockierenden Vorfall und die Folgen: „Die junge Frau wurde unzählige Male geschlagen und getreten, danach wurden ihr auch noch die Haare abgeschnitten. Anschließend wurde sie mit dem Abstechen bedroht, sollte sie sich an die Polizei wenden. Das Opfer und ihre Familie leiden neben den erlittenen Schmerzen vor allem auch am Gefühl der Hilflosigkeit. Die Polizei hat sie nämlich bereits aufgeklärt, dass die 13-jährigen Täterinnen keine Konsequenzen zu fürchten haben und weiterhin frei herumlaufen!“, erklärt der freiheitliche Sicherheitsstadtrat. „Das sind keine Zuckerldiebe, sondern Kriminelle! Auch die strafunmündigen Täter wissen meistens, dass sie nichts zu befürchten haben. Das bestätigten mir bereits viele Linzer Polizisten im persönlichen Gespräch: 12- und 13-jährige Straftäter lachen ihnen frech ins Gesicht – und die Beamten sind machtlos. Die Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters auf 12 Jahre ist das Gebot der Stunde!“, erklärt Raml abschließend.