Pühringer zu Pflegegeld: SPÖ jahrelang untätig, jetzt große Forderungen

Linzer SP-Sozialreferentin fordert Anpassung, während FPÖ-Sozialministerin bereits umsetzt

Die Linzer Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing fordert eine Erhöhung des Pflegegeldes. Sie meint, dass dieses seit seiner Einführung 1993 erst fünfmal erhöht wurde und eine Evaluierung sowie Anpassung aller Pflegestufen dringend notwendig sei. „Die Forderungen der Sozialreferentin sind schon etwas eigenartig und des Hinterfragens würdig“, sagt der freiheitliche Gemeinderat Manfred Pühringer und erklärt: „Waren doch in dem angesprochenen Zeitraum seit 1993 fast ausschließlich SPÖ-Sozialminister für eine mögliche Anpassung zuständig. Offensichtlich mit wenig Erfolg – so sehen das zumindest mittlerweile die eigenen Parteigenossen.“

„Aber es ist natürlich begrüßenswert, wenn Sozialreferentin Hörzing eine Evaluierung und Anpassung aller Pflegestufen als notwendig erachtet. Denn genau das wird unter freiheitlicher Führung durch Sozialministerin Beate Hartinger-Klein bereits in Angriff genommen“, so Gemeinderat Pühringer. Dabei gilt bereits als sicher, dass das Pflegegeld nicht erst ab Pflegestufe 4 sondern jedenfalls bereits ab Stufe 3 erhöht wird. „Während Pflegegeld in den Stufen 4 bis 7 oft besonders betreuungsbedürftigen Menschen zufließt, geht Pflegegeld in den Stufen 1 bis 3 großteils an Menschen, die daheim leben. Dadurch wird die gerade ausgearbeitete Anpassung des Pflegegeldes im Besonderen auch jenen Menschen zu Gute kommen, die zuhause betreut werden“, erklärt Pühringer.