Pühringer zu Bellevue-Park: Linzer SPÖ fehlt nötige Bürgernähe!

FPÖ-Antrag zur Nachtruhe im Park wird Zustimmung verweigert

„Die übrigen Linzer Gemeinderatsfraktionen erkennen die tatsächlichen Probleme der Menschen am Bindermichl offensichtlich nicht“, sagt der freiheitliche Gemeinderat Manfred Pühringer. Grund dafür: Die FPÖ forderte in der gestrigen Gemeinderatssitzung, dass Maßnahmen erarbeitet werden, um die Nachtruhe im Bellevuepark sicherzustellen. Keine andere Fraktion stimmte dem Antrag zu und er wurde abgelehnt. „Gerade der SPÖ fehlt es anscheinend an der nötigen Bürgernähe. Eine Vertreterin der roten Fraktion berichtete, dass sie mit Anwohnern eines Hauses neben dem Park gesprochen habe und keine Probleme festzustellen wären. Ich konnte jedoch eine Unterschriftenliste vorweisen, auf der 18 Bewohner genau des selben Hauses bezeugten, dass die Situation sehr wohl äußerst problematisch sei!“, so Pühringer. „Es ist für mich unerklärlich, wie man die Anwohner am Bindermichl so im Stich lassen kann. In der Politik sollte man doch vor allem die Probleme der Bürger lösen – und nicht nötigen Veränderungen blockieren, nur weil man die Probleme nicht kennt.“

Der nächtliche Lärm aus dem Bellevue-Park sorgt schon länger für große Aufregung bei den Anwohnern. „Schon oft sind Menschen an mich herangetreten und baten mich um Hilfe. Deshalb hat die FPÖ-Fraktion bereits 2017 einen Antrag eingebracht, um die Ruhestörungen endlich zu beenden. Nun haben wir uns erneut an den Gemeinderat gewandt, um den lärmgeplagten Anwohnern zu helfen. Natürlich belassen wir es aber nicht dabei und werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass im Bellevue-Park endlich Nachtruhe herrscht!“, so GR Pühringer abschließend.