Pühringer: Ordnung für Linzer Grillzonen

Klare Strukturen statt Chaos und Müll

Seit Jahren sorgt das Thema Grillzonen in Linz für Aufregung – die von SP-Liegenschaftsreferentin Regina Fechter veranlasste Errichtung einer neuen Zone am Pichlinger See verschlimmert die Situation weiter. „Wir Freiheitliche stehen solchen Grillzonen sehr kritisch gegenüber“, betont der freiheitliche Gemeinderat Manfred Pühringer und erklärt: „Die gesammelten Erfahrungen, wie etwa am Pleschinger See, zeigen auch klar warum. Vermüllungen der Flächen stehen regelrecht an der Tagesordnung, Badegäste werden durch exzessives Grillen in dichten Rauch gehüllt. Auch kommt es fast regelmäßig zu – mitunter gewalttätigen – Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Es überrascht also nicht, dass die Grillzonen in ihrer aktuellen Form für viel Unmut sorgen – deshalb muss Ordnung geschaffen werden!“

Beispiele aus anderen Städten zeigen, wie es besser funktionieren kann. „Die Stadt Wien hat für die Grillzonen auf der Donauinsel ein besonderes Konzept entwickelt. Menschen können diese nur nutzen, wenn sie sich bereits im Vorhinein dafür anmelden. Dazu müssen sie auch eine Gebühr von 10€ entrichten. Gleichzeitig wird die Müllentsorgung geregelt und die Grillausstattung zur Verfügung gestellt. So wird für geordnete Verhältnisse gesorgt und sowohl der Überfüllung als auch der Vermüllung entgegengewirkt“, so Pühringer. „Besonders wichtig ist uns außerdem, dass eine solche Fläche nicht Anrainer über Gebühr belästigt. Wie kommen diese denn dazu, dass sie an jedem schönen Wochenende vor ihrer Haustüre eingenebelt werden?“

„Um also auch in Linz geordnete Verhältnisse auf Grillzonen zu schaffen, werden wir Freiheitliche in der kommenden Gemeinderatssitzung die Einführung des ´Donauinsel-Modells´ fordern. Denn das Chaos, welches durch das ´wilde´ Grillen in Linz noch immer vorherrscht, muss beseitigt werden!“, erklärt der freiheitliche Pühringer abschließend.