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Jetzt online die Petition zum Stopp der Verhandlungen unterschreiben:
http://www.stoppt-den-tuerkei-beitritt.at

Wir sind gegen den EU-Beitritt der Türkei weil …

… nur drei Prozent des Staatsgebietes der Türkei in Europa, aber 97 Prozent in Asien liegen

… die Türkei kein Teil der christlich-abendländischen Kultur ist. 99 Prozent der Einwohner der Türkei sind Moslems

… die Islamisierung voranschreitet: Für das türkische Verfassungsgericht ist die islamistische Regierungspartei AKP das Zentrum antilaizistischer Umtriebe. Aus Gaststätten wird immer öfter der Alkohol verbannt und immer mehr Frauen halten sich an die islamischen Bekleidungsvorschriften.

… es keine Meinungsfreiheit gibt: Art. 301 des Strafgesetzbuches stellt nach seiner „Reform“ die „Beleidigung der türkischen Nation“ unter Strafe – der Völkermord an Armeniern darf ebensowenig angesprochen werden wie die Diskriminierung religiöser und ethnischer Minderheiten.

… die Christen diskriminiert werden: In der Türkei gibt es auf einst byzantinischem Boden nur noch 100.000 Christen, sprich 0,15 Prozent. Dennoch sind die christlichen Minderheiten massiven Benachteiligungen bei der Ausübung der Religion ausgesetzt. Christliche Religionsgemeinschaften sind trotz formaler Gleichberechtigung rechtlich nicht anerkannt, dürfen keine Immobilien besitzen, keine Bankkonten führen und keine Geistlichen in der Türkei ausbilden. Immer wieder kommt es zu Morden an Priestern.

… in türkischen Gefängnissen, wie Menschenrechtsorganisationen beklagen, die Folter zum Alltag zählt. Die Türkei hat bisher auch nicht die UN-Konvention gegen Folter ratifiziert.

… die Türkei innenpolitisch instabil ist: Seit die islamistische „Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung“ (AKP) 2002 die Regierung stellt, taumelt die Türkei von einer Staatskrise zur anderen, weil das Militär das laizistische Erbe Atatürks verteidigen will. 2008 schrammte die AKP bei einem Verfahren vor dem Verfassungsgericht nur knapp an einem Verbot vorbei. Außerdem machen immer wieder Gerüchte über einen Militärputsch die Runde.

… Kriegsgefahr besteht: seit Herbst 2007 fliegt die türkische Luftwaffe immer wieder Angriffe auf Ziele Nachbarland Irak, um die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK zu bekämpfen. Die Bombardements fordern regelmäßig Opfer unter der Zivilbevölkerung.

… sich Ankara weigert, das EU-Mitglied Zypern anzuerkennen. Die Türkei hält mit Nordzypern ein Drittel des Staatsgebiets von Zypern völkerrechtswidrig besetzt.

… die Türkei für die europäischen Steuerzahler ein Faß ohne Boden ist: Laut eines Gutachtens des Gefra-Instituts in Münster hätte die Türkei als EU-Mitgliedstaat 2007 Anspruch auf 15,3 Milliarden Euro Strukturhilfen aus Brüssel gehabt.

… die Türkei wegen ihres demographischen Gewichts die EU dominieren würde. In 20 bis 25 Jahren wäre die Türkei mit geschätzten 100 Millionen Einwohnern (heute: ca. 72 Millionen) der volksreichste Mitgliedstaat der EU

… eine türkische EU-Mitgliedschaft wegen der Niederlassungsfreiheit eine Massenzuwanderung von Anatolen nach Europa auslösen würde. Laut Peter Scholl-Latour wäre allein in einer ersten Phase mit der Zuwanderung von rund zehn Millionen Türken nach Mitteleuropa zu rechnen.

Daher fordern wir …

… den sofortigen Abbruch der Beitrittsverhandlungen

… die sofortige Einstellung der Zahlungen an sogenannten Heranführungshilfen, die allein im Jahr 2008 538,7 Millionen Euro betragen haben

… die Aufnahme von Verhandlungen über die künftige Gestaltung der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei, die den beiderseitigen Interessen Rechnung trägt („Privilegierte Partnerschaft“)

Jetzt online die Petition zum Stopp der Verhandlungen unterschreiben:
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