Malesevic zu Budget: Fragwürdige „Kulturszene“ für Stadt wichtiger als Traditionsvereine?

Kein Geld für Sport und Tradition – aber selbsternannte „Freie Kulturszene“ erhält 250.000€ mehr

Im gestrigen Budget-Gemeinderat setzten sich die Linzer Freiheitlichen für unsere Sport- und Traditionsvereine ein – und sprachen sich gegen die Förderung auf Steuerzahlerkosten von mehr als fragwürdiger „Kultur“ aus. Doch die anderen Fraktionen zeigten ihr wahres Gesicht. „Trotz den Gegenstimmen von uns Freiheitlichen beschloss der Gemeinderat die Erhöhung der finanziellen Mittel für die sogenannte ´Freie Kulturszene´. Sie erhalten ab dem kommenden Jahr ganze 14% – das sind 250.000€ – mehr! Die FPÖ beantragte, dieses Geld stattdessen zu gleichen Teilen den Linzer Sport- und Traditionsvereinen zu geben. Doch alle anderen Fraktionen lehnten das ab. Offensichtlich ist ihnen die fragwürdige „Kulturszene“ wichtiger als Sport- und Traditionsvereine“, erklärt der freiheitliche Gemeinderat Zeljko Malesevic.

„Die ´Freie Kulturszene´ beschäftigt sich sehr nebensächlich mit Kunst und Kultur. Dafür aber fast ausschließlich mit Politik – und betreibt unter dem Deckmantel der Kunst politische Meinungsmache, die sich an linkes bis linksextremes Publikum richtet. Das ist für uns Freiheitliche absolut nicht förderwürdig!“, stellt Gemeinderat Malesevic klar. „Warum sich die ÖVP, die sich als christliche und kirchennahe Partei versteht, in Person von Kulturstadträtin Lang-Mayrhofer so sehr für die Erhöhung der Förderung stark macht, ist sehr eigenartig. Immerhin sind die ´Freie Kulturszene´ und ihre Anhänger alles andere als ´kirchennahe´, was viele Erfahrungen bestätigen. Die Kulturstadträtin wird es ihren Wählern sicher erklären können, warum sie diese politische Kulturszene so sehr mit 250.000€ mehr pro Jahr fördern will“, schließt Malesevic.