Luger/Hein: Wirtschaftskammer will Gemeinderatsbeschluss offenbar nicht akzeptieren

Verzögerungstaktik löst das Busproblem im Donaupark nicht

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde auf freiheitliche Initiative hin ein Sofortmaßnahmenpaket zum Donaupark beschlossen. Dieses Paket sieht u.a. eine „Sperre des Treppelwegs für Busse und LKWs“ vor. (siehe: https://bit.ly/2pWBF4X). Auch am Runden Tisch nach der Gemeinderatssitzung wurde der Beschluss nochmals von den wesentlichen Stakeholdern bekräftigt. „Es irritiert, wenn die Wirtschaftskammer (WKO) glaubt, sich jetzt in eine Diskussion einschalten zu müssen, die bereits mehrfach und auf unterschiedlichen Ebenen mit den tatsächlich Betroffenen geführt wurde. Wir haben eine Lösung, die von einer breiten Mehrheit mitgetragen wird und auch die Sperre des Treppelwegs umfasst. Es handelt sich dabei keineswegs um politische Willkür, sondern den gemeinsamen Wunsch aller politischen Parteien, das Naherholungsgebiet Donaupark für die Linzerinnen und Linzer zu schützen. Warum die WKO diese demokratische Entscheidung nicht akzeptieren kann, ist völlig unverständlich“, erklären Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeister Markus Hein.

„Für Schiffsgäste ist es durchaus zumutbar, eine Wegstrecke von zwei Schiffslängen fußläufig zu meistern, um ihren Bus zu erreichen. Es hat hierzu auch sehr konstruktive Gespräche mit dem Tourismusverband und der Werbegemeinschaft Donau gegeben“, führt Hein aus und ergänzt in Richtung WKO: „Es zeigt sich, wie wichtig die verbindliche Willensbildung zu diesem Thema im Gemeinderat war. Keinem Betroffenen ist dadurch geholfen, wenn das gleiche Thema in endlosen Schleifen immer wieder aufgewärmt wird, man aber zu keiner tragfähigen Lösung kommt“.

„Das eigentliche Problem der Schiffstouristik in Linz liegt in der Programmgestaltung der Kreuzfahrten. Hier könnte sich auch die WKO unterstützend einbringen, um dafür zu sorgen, dass möglichst viele Schiffsgäste das Kulturangebot in Linz nutzen. Damit würde auch die Busproblematik wesentlich entschärft und zugleich die Kulturbetriebe in Linz unterstützt“, betont Bürgermeister Klaus Luger.