Luger/Hein: Verwirrspiel um die Verlegung der Schiffsanlegestellen wird immer kurioser


Weiß bei der ÖVP die eine Hand nicht, was die andere tut? Tourismusreferentin muss nachbessern


Im Verwirrspiel um die Verlegung der Schiffsanlegestelle vom Römerberg nach Urfahr will nun auch Vizebürgermeister Baier, der für die Märkte zuständig ist, mitmischen. Über seine Erklärung, dass es für ihn ausgeschlossen ist, dass Schiffstouristen am Jahrmarktgelände in Busse ein- und aussteigen, sind Bürgermeister Luger und Vizebürgermeister Hein doch etwas überrascht: „Der Herr Marktreferent dürfte wohl im medialen Übereifer übersehen haben, dass selbst seine eigene Stadträtin Doris Lang-Mayrhofer, die ja für den Tourismus zuständig ist, den Vorschlag der Verlegung, der von den Touristikern kam, unterstützt!“



Luger und Hein meinen, dass ein studierter Jurist wie Vizebürgermeister Baier, sich schon vor großen Ankündigungen mit der rechtlichen Situation auseinandersetzen sollte. Rechtlich kann die Schiffsanlegestelle nämlich nur verhindert werden, wenn wasser- oder umweltrechtliche Gründe dagegensprechen.  Prinzipiell sehen aber Bürgermeister Luger und Vizebürgermeister Hein in der Verlegung der Schiffsanlegestelle, die am derzeitigen Standort in die Fahrrine der Donau ragt, als sinnvoll. Was für beide aber nicht in Frage kommt, ist, dass Busse dasselbe Chaos wie auf der Linzer Seite anrichten. Da muss der Tourismus und die Tourismusreferentin Doris Lang-Mayrhofer noch nachbessern und natürlich das Vorgehen auch mit ihrem Parteikollegen vorab abklären.