Krendl: Seniorenzentren für Linzer Studenten öffnen

Innovatives Konzept zur Betreuung von Senioren durch Studierende in Linz einführen

„Die Pflege älterer Mitbürger wird stets präsenter und wird uns in Zukunft vor große Herausforderungen stellen. Bis 2030 sollen es bereits 27 Prozent mehr Pflegebedürftige sein. Ein trauriger Aspekt dieser Zahlen ist, dass es dem Personal auf Grund fehlender Belegschaft meist nicht möglich ist, persönliche Zeit mit den Bewohnern von Seniorenzentren zu verbringen“, erläutert die freiheitliche Gemeinderätin Martina Krendl. „Deshalb ist es bereits jetzt an der Zeit auf neue und innovative Konzepte zu setzen!“

„Es soll Linzer Studierenden möglich gemacht werden, gegen einen Zeitaufwand von 5 Stunden pro Woche, die sie mit der Betreuung der Senioren verbringen, kostengünstig in den Seniorenzentren wohnen zu können. In Nachbarländern, aber auch in Gemeinden in Österreich, wie z.B. Wien und Wels, wird so etwas bereits seit längerer Zeit erfolgreich praktiziert“, zeigt sich Krendl zuversichtlich. „Beide Seiten profitieren davon! Die Pflegebedürftigen erfreuen sich an der Zeit mit den jungen Menschen, dürfen ihre Geschichten erzählen, ein Brettspiel spielen, etc. Im Gegenzug dürfen sich die jungen Studierenden, welche des Öfteren in der Studienzeit an finanziellen Nöten leiden, an einer kostengünstigen Wohngelegenheit erfreuen. Sie müssen keine Miete zahlen, lediglich die Betriebskosten sind für sie zu tragen“, erläutert Krendl.

„Wir, die Linzer Freiheitlichen sehen darin einen tollen Deal für Studierende, die sich gerne sozial engagieren wollen und die älteren Bewohner freuen sich bestimmt über die neue und junge Gesellschaft im Seniorenzentrum. Deshalb beantragen wir die Einführung dieses Modells in Linz in der kommenden Gemeinderatssitzung“, schließt Krendl.