Krendl: Pädagogen sind keine Reinigungskräfte!

Freiheitliche Gemeinderätin fordert umgehend Bereinigung von Missständen im KJS

„Wenn grüne Samthandschuh-Mentalität und Verantwortung für soziale Aufgaben zusammentreffen, kommt meistens nur eines heraus: Nichts Gutes! Der aktuelle Bericht des städtischen Kontrollamtes wirft ein katastrophales Licht auf die Management-Kompetenzen der grünen Stadträtin Schobesberger. Ich fordere Schobesberger auf, umgehend Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sich Pädagogen auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Eine Deklassierung von Kinderpädagogen zu Hygienekräften ist weder im Sinne der Bediensteten, noch im Sinne der Linzer“, kommentiert die freiheitliche Gemeinderätin Martina Krendl den jüngsten Bericht des Linzer Kontrollamts.

Dieses hat in einer Prüfung die Kinder- und Jugendservices (kurz KJS) der Stadt Linz unter die Lupe genommen, und dabei unhaltbare Zustände in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen zu Tage geführt. Durch hohe Fluktuation bei den Reinigungskräften und mangels geeigneter technischer Reinigungsmöglichkeiten, mussten Pädagogen dazu übergehen, Reinigungs- und Entlausungstätigkeiten durchzuführen.

„Die festgestellten Mängel können nicht erst seit gestern vorliegen. Der Verdacht liegt nahe, dass man hier viel zu lange über eklatante Mängel in den KJS hinweggesehen hat. Gerade in der derzeitigen Situation sind umfassende Hygienemaßnahmen in der Kinderbetreuung unerlässlich“, so Krendl abschließend.