Krendl: Nachhaltige Innovation durch Linzer Klimafonds ermöglichen

Die Einrichtung des Fonds würde Linz für Aufgaben des Klimaschutzes rüsten

„Die Wetterkapriolen zeigen es deutlich: Auch Städte müssen Verantwortung übernehmen und Maßnahmen für den Klimaschutz im eigenen Bereich ergreifen. Allerdings müssen die Maßnahmen nachhaltig und vor allem beständig umgesetzt werden. Mit der Einrichtung eines Klimafonds für die Stadt Linz würden die Voraussetzungen für städtische Innovation im Bereich Klimaschutz geschaffen“, erklärt die freiheitliche Linzer Gemeinderätin Martina Krendl.

Mit der Einführung des Fonds bezwecken die Freiheitlichen die effektive Nutzung städtischer Gelder für Maßnahmen der Stadtbegründung und zur Verbesserung des Stadtklimas. Jährlich soll der Fonds mit 5 Millionen Euro ausgestattet werden. Diese Mittel können ausschließlich für Linzer Klimaschutzmaßnahmen verwendet werden. Darunter fallen beispielsweise der Ausbau von Dach- und Fassadenbegrünungen sowie Baumpflanzungen oder die Beseitigung von Hitzeinseln. Der Gemeinderatsantrag für die Einführung des Fonds wurde in der letzten Sitzung dem Stadtsenat zugewiesen. Dieser wird nun über die weiteren Umsetzungsschritte beraten.

„Uns Freiheitlichen ist bewusst, dass in Zeiten knapper Ressourcen öffentliche Gelder keinesfalls für populistische Schnellschüsse ausgegeben werden dürfen. Unser Antrag sieht daher vor, dass der Fonds ausschließlich sinnvollen Klimaschutzmaßnahmen und nicht den Interessen bestimmter Wählerklientel zugutekommen soll“, so Krendl.