Krendl: Linkes Engagement ist nichts als realitätsfremde Augenauswischerei

Vorschlag der Grünen und der KPÖ hat nichts mit realen Interessen von Frauen gemeinsam

„Wer regelmäßig Nachrichten verfolgt, weiß Bescheid. Kaum eine Woche vergeht an dem nicht eine Frau Opfer eines Mordes oder eines Gewaltverbrechens wird. Unter dem ehemaligen Innenmister Herbert Kickl führte dieses Gewaltproblem dazu, schärfere Strafen und präventive Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen in Angriff zu nehmen. Nun sind diese positiven und frauenpolitisch wichtigen Ansätze Geschichte, die linke Feministenschickeria kann wieder heiter ihren sinn- und realitätsfremden Ideen freien Lauf lassen“, erklärt die FPÖ-Gemeinderätin Martina Krendl. Krendl kommentiert damit den jüngsten Vorstoß der Grünen und der KPÖ, alle Straßenzüge im Stadtteil Ebelsberg nach Frauen zu benennen.

Einer grünen Gemeinderätin zu Folge, würde das die Leistungen von Frauen in der Gesellschaft fördern. Wie Straßenschilder und Postanschriften mit weiblichem Touch die Erfolge von Frauen würdigen könnten, erklären die beiden Parteien nicht. „Als berufstätige Frau und Mutter bin ich mir meiner Erfolge durchaus bewusst. Weibliche Siedlungen werden daran nichts ändern. Ich empfehle den Vertretern der beiden Parteien dringend, Kontakt mit Frauen zu pflegen, welche nicht in irgendeiner pseudoemanzipatorischen Denkerblase wurzeln. Dann wüssten sie, dass Frauen größeres Interesse an Sicherheit und Wahrung ihrer Selbstbestimmung gegenüber meist migrantischer Männergruppen haben, als an der Benennung von Straßenzügen“, so Krendl weiter.

Krendl hofft, dass die Linzer Bürgermeisterpartei SPÖ Pragmatismus und Bürgernähe beweist und der Idee schlussendlich doch eine klare Absage erteilen wird. „Die Linzer FPÖ wird weiter ihrer Linie treu bleiben und ihre familienfreundliche Politik für gleichberechtigte Frauen weiterführen. Ich kann daher nur an die Vertreter der SPÖ appellieren, sich nicht auf völlig irrelevante Forderungen eine Randgruppe einzulassen, die an einer tatsächlichen Gleichberechtigung der Frauen, wie beispielsweise ‚gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ gar nicht interessiert sind!“, so Krendl abschließend.