Krendl: Grüne sehen bei Russland-Sanktionen keinerlei Linz-Bezug!

Negative Konsequenzen für Wirtschaft und Beschäftigte durch Sanktionen

Bei der letzten Sitzung des Linzer Gemeinderates vor dem Budget-Gemeinderat meinte der Grüne Gemeinderat Helge Langer, dass eine schon vor längerer Zeit gestellte Resolution der Linzer Freiheitlichen, betreffend Einstellung der Russland-Sanktionen, keinerlei Linz-Bezug hätte. „Leider musste sich der Linzer Gemeinderat soetwas nicht zum ersten Mal anhören. Als die besagte Resolution gestellt wurde, kamen bereits solche unwahren und abwertenden Bemerkungen seitens der grünen Fraktion“, zeigt sich die freiheitliche Gemeinderätin Martina Krendl verärgert. „Die Behauptung, die Russland-Sanktionen hätten keinen Einfluss auf Linz, ist schlichtweg gelogen. Noch dazu ist sie eine Frechheit gegenüber vielen Beschäftigten in Linz, wie etwa jenen der ´voestalpine Grobblech GmbH´!“

Die freiheitliche Krendl war zu jener Zeit, als die Sanktionen gegen Russland erlassen wurden, Betriebsrätin in besagtem Unternehmen. Sie erinnert sich deshalb ganz genau. „Aufgrund der EU-Maßnahmen gegen Russland, wurden viele Leasingarbeiter nicht weiter beschäftigt. Auch das langjährige Eigenpersonal musste, zum Beispiel durch Änderungen des Schichtmodells, Lohneinbußen hinnehmen! Durch die ständig wiederkehrenden Drohungen Donald Trumps wird Europa immer mehr unter Druck gesetzt. Weitere Sanktionen sind somit nicht auszuschließen und könnten die Linzer Unternehmen erneut hart treffen!“, gibt Krendl zu bedenken.

„Die Linzer FPÖ steht zu der städtischen Wirtschaft und vor allem zu den vielen Beschäftigten in unseren Top-Unternehmen. Nach Meinung der Linzer Freiheitlichen wäre eine öffentliche Entschuldigung, gerichtet an die Betroffenen, angebracht!“, schließt Krendl.