Klitsch verärgert: Weihnachten in Sozialbetrieb abgeschafft

Wer es wagt, ´Weihnachten´ zu sagen, wird bestraft

Das Weihnachtsfest ist weithin als Fest der Liebe bekannt. So wird es jedoch im Verein ´EXIT-Sozial´ nicht gelebt. In diesem ´Verein für psychosoziale Dienste´, bei dem auch viele Menschen mit Behinderung tätig sind, ist Weihnachten nämlich allem Anschein nach verboten. „Bei ´EXIT-Sozial´ gibt es keine Weihnachtsfeier, sondern lediglich eine ´Jahresabschlussfeier´. Wer sich jedoch der vermeintlichen Frechheit bedient, dies mit dem ur-christlichen Brauch des Weihnachtsfestes in Verbindung zu bringen, wird abgemahnt und sanktioniert. Im schlimmsten Falle sogar von der ´Jahresabschlussfeier´ verbannt“, ist die freiheitliche Gemeinderätin Ute Klitsch empört. „Begründet mit der Rücksicht auf Muslime, wurde Weihnachten in diesem Verein offensichtlich verboten!“

„Im Leitbild des Vereins ist das Engagement gegen Zwangsbehandlung verankert. Es wird aber zwanghaft versucht, den engagierten Menschen einen traditionellen Brauch vorzuenthalten und gar zu verbieten. Ob sich das mit dem Leitbild vereinbaren lässt?“, fragt sich Klitsch. „Wenn hier vehement gegen Leute vorgegangen wird, die ein ruhiges und besinnliches Fest feiern wollen, ist dies sehr verwerflich. Noch dazu, wenn dadurch aus falsch verstandener ´Rücksicht´ versucht wird, die Mehrheit zu unterdrücken.“

Im Vorstand des Vereins ´EXIT-Sozial´, der finanziell vom Land Oberösterreich gefördert wird, sitzt unter anderem die Fraktionsobfrau der Linzer Grünen im Gemeinderat, Ursula Roschger. „Der grüne Einfluss macht sich bemerkbar. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass die Grünen mit Tradition und Bräuchen wenig anfangen können. Die grüne Fraktionsobfrau findet an diesem Fall jedoch nichts Ungewöhnliches, schließlich gibt es auch in ihrer Partei kein Weihnachtsfest mehr. Und den Bürgern wollen sie es nun auch wegnehmen!“, zeigt sich die Freiheitliche Gemeinderätin verärgert.