Klitsch: FPÖ verurteilt fragwürdiges islamistisches Kunstprojekt auf das Schärfste

Provokante Künstler spalten die Gesellschaft im Weihnachtsfrieden

Zur Weihnachtszeit gehören eine weihnachtliche Dekoration und Weihnachtslieder einfach dazu. Wer in den besinnlichen Dezembertagen über den Linzer OK-Platz spaziert, könnte aber ganz ungewohnte Klänge hören. Aus der Marien-Kapelle werden nämlich täglich ab 2. Dezember Rufe eines „Muezzins“ (Anm. muslimischer Gebetsrufer) über den Platz ertönen. „Ich denke, dass islamische Gebetsgesänge und das christliche Weihnachtsfest nicht wirklich etwas gemeinsam haben. Dieses ´Kunstprojekt´, das auf einem öffentlichen Platz einen Muezzin erklingen lässt, – mitten in der Vorweihnachtszeit – finde ich als reine Provokation! Die öffentlichen Rufe eines Muezzins gehören sicher nicht zu unserem Kulturkreis und schon gar nicht während der traditionellen Weihnachtszeit. Diese wirken auf die Linzerinnen und Linzer nur befremdlich.“, klagt die freiheitliche Gemeinderätin Ute Klitsch.

Initiiert wird dieses Projekt vom „Offenen Kulturhaus“, welches Teil des „Oberösterreichischen Kulturquartiers“ ist. Letzteres wird fast zur Gänze vom Land Oberösterreich finanziert, zuletzt 2017 mit fast 5 Millionen Euro. Das Kulturquartier steht bisweilen in der Kritik, zu wenig besucherorientiert und dadurch unwirtschaftlich zu arbeiten. „Mit diesem Projekt zeigt die linke Kulturschickeria eindeutig auf, wie man die Linzer Bevölkerung spaltet. Die Politik auf allen Ebenen ist hier gefordert zu handeln und gegebenen Falls sämtliche Förderungen in diese Richtung zu stoppen.“, so Klitsch abschließend.