Kleinhanns: Zusatzbudget für Nachmittagsbetreuung als großer Kostenfaktor

Fragwürdiges „Geschenk“ verursacht erhebliche Kosten für alle Linzerinnen und Linzer

„Die Stadt Linz kann – gerade auch im Interesse unserer Kinder und Enkel – kein Geld verschenken, dass sie nicht hat.“, stellt der freiheitliche Fraktionsobmann im Linzer Gemeinderat, Günther Kleinhanns, zutreffend fest. „Bürgermeister Klaus Luger gibt nun bis zu drei Millionen Euro seitens der Stadt aus, um die sozial gestaffelte Gebühr für die Kindergartenbetreuung auszugleichen. Dieses „Geschenk“, mit dem Linzer Eltern noch weniger für die Nachmittagsbetreuung ihrer Kinder zahlen müssen, als die übrige Bevölkerung in Oberösterreich, ist jedoch ein sehr teures. Zu teuer für die Linzerinnen und Linzer!“, so Kleinhanns weiter.

Das drei Millionen Euro teure „Geschenk“ der SPÖ ist nicht im Budget der Stadt Linz enthalten. „Deshalb müssen erst recht alle Linzerinnen und Linzer die Gebühren durch ihr Steuergeld (mit-)finanzieren. Damit werden auch jene zur Kasse gebeten, welche die Leistungen gar nicht in Anspruch nehmen. Mit Fairness hat das sehr wenig zu tun!“, erklärt der freiheitliche Fraktionsobmann. „Natürlich ist die Kinderbetreuung ein absolut wichtiges Thema. Wir Freiheitliche begrüßen es auch, wenn hier das nötige Geld aufgebracht wird, um diese zu erhalten und auszubauen. Doch wenn der Bürgermeister fragwürdige und unnötige Geldgeschenke auf Kosten der Linzerinnen und Linzer austeilt, ist das nicht hinzunehmen!“, so Kleinhanns weiter.

„In allen Bereichen wird von der Stadt Linz gespart. Doch bei diesem Thema wird plötzlich viel zu viel Geld in die Hand genommen. Dabei stellt sich auch die Frage, wo dieses überhaupt herkommt. Es wäre absurd, Kredite aufzunehmen, um den Eltern vermeintlich Geld zu schenken, das sie, und später ihre Kinder selbst, dann wieder – natürlich mit Zinsen – abbezahlen müssten. Dass dieses offensichtlich vorschnell erdachte Modell ein schlechtes Modell ist, weil es eine weitaus größere finanzielle Belastung ist, als es im Gegenzug Nutzen bringt, liegt somit auf der Hand.“, erklärt Kleinhanns.