Kleinhanns: Kulturkampf richtet sich nun auch gegen Franz Stelzhamer

FPÖ-Fraktionsobmann verurteilt Angriff auf Linzer Stelzhamer-Denkmal

„Die Angriffe auf unsere heimatlichen Werte sind genügend bekannt. Zuerst werden entbehrliche Diskussionen durch eine „zivilgesellschaftliche Initiative“ vom Zaun gebrochen. Im nächsten Schritt positionieren sich Künstler oder Intellektuelle und drücken ihre ‚Bedenken‘ aus. Und schließlich richten anonyme Täter ihren Hass gegen Denkmäler und Kultureinrichtungen. Heute ist nach dem Brückenheiligen Nepomuk an der Nibelungenbrücke und der Gedenktafel für die vor dem Kommunismus geflohenen Landsleute nun auch der Dichter unserer oberösterreichischen Landeshymne Franz Stelzhamer von diesen Vorgängen betroffen“, so der freiheitliche Fraktionsobmann und Beamte des Denkmalschutzes a.D. Günther Kleinhanns.

Der FPÖ Linz liegen Bilder vor, welche die Beschädigung des Dichterdenkmals im Linzer Volksgarten dokumentieren. Dieses wurde nach einem medialen Empörungssturm gegen die grünlinken Verunglimpfungen nunmehr mutmaßlich von linken Rabauken und Unruhestiftern mit Eiern beworfen. Kleinhanns sieht sich dadurch in seiner These zur heimischen Kulturpolitik bestätigt.

„Wir Freiheitliche verurteilen diese Art von primitivem Aktionismus auf das Schärfste. Linzer Kulturdenkmäler dürfen nicht zur Zielscheibe von so ordinären Angriffen werden. Der leutselige, trotz seiner Armut recht fröhliche Franz Stelzhamer ist einer der großen oberösterreichischen Dichter in Hochdeutsch und in unserer Mundart. Zu Recht wurde ihm ein Denkmal – das einzige Jugendstil-Standbild das Linz besitzt – gesetzt. Drei Strophen eines seiner Gedichte, von Hans Schnopfhagen vertont, wurden 1952 zur Landeshymne erklärt. Wir Freiheitliche in der Landeshauptstadt stehen sowohl hinter dem für Oberösterreich bedeutenden Dichter, als auch hinter seinem Linzer Denkmal, einem bedeutenden Werk des Jugendstils“, so Kleinhanns abschließend.