Kleinhanns: Islamisten, lasst unsere Kinder in Ruhe!

FP-Anfrage soll klären, ob Islamismus und Kinderpädagogik in Linz vereinbar sind

„Stadträtin Schobesberger attestiert der Stadt Linz einen Mangel an Kinderpädagogen. Wer Interesse habe, solle sich bewerben. Auch wenn der Aufruf berechtigt sein mag: Selbst bei akutem Personalmangel ist eine Prüfung und Beleuchtung der Bewerber unverzichtbar. Es kann doch niemand ernsthaft wollen, dass der eigene Nachwuchs von Personen mit islamistischen Tendenzen durch das Kindesalter begleitet wird. Deshalb erhoffe ich mir von der Beantwortung der Anfrage, dass Licht in die Personalauswahl der städtischen Kinderpädagogen kommt“, so der Fraktionsobmann der Linzer FPÖ Günther Kleinhanns.

Kleinhanns bezieht sich dabei auf seine FP-Anfrage im Gemeinderat an die Grüne Stadträtin. Diese soll klären, ob und wie Bewerber für Stellen der städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen hinsichtlich etwaiger islamistischer Tendenzen im Internet geprüft werden.

„Der Hintergrund der Anfrage ist keine ‚was wäre, wenn‘ Annahme. Anlass zu dieser Anfrage gaben vielmehr Rechercheergebnisse in den sozialen Medien. Es scheint so, als hätten Personen die ersten Hürden im Bewerbungsprozess genommen, obwohl sie eine Affinität gegenüber ‚islamische Fakten‘, ‚AKP Fans‘, und Gruppen mit grauen Wölfen im Logo aufweisen. Jedes Unternehmen prüft mittlerweile seine Bewerber auf ihr Verhalten im Netz. Aber die Unternehmung Kinder- und Jugend-Services Linz (KJS) – unter der Zuständigkeit von Frau Stadträtin Schobesberger – scheinbar nicht“, so Kleinhanns weiter.

Die Freiheitlichen hatten im Dezember einen Antrag auf Bekenntnis zur Pflege österreichischer Traditionen und Feste in Kindergärten gestellt. Die Grünen lehnten den Antrag aufgrund vermeintlich zu großer „Bedachtnahmen“ auf christliche Riten ab. Diese Gleichgültigkeit gegenüber einheimischen Traditionen wiegt angesichts des oben geäußerten Verdachts besonders schwer.

„Es liegt nun an Schobesberger, die Anfrage zu beantworten. Das Engagement der FPÖ zeigt aber jetzt schon erste Wirkung. Denn die besagten Nutzerprofile sind nun nicht mehr ersichtlich. Glücklicherweise konnten sie aber alle umfassend dokumentiert werden. Ein Herunterspielen und Herauswinden aus der Sache ist somit nicht mehr möglich“, so Kleinhanns abschließend.