Kleinhanns: Beschäftigungsaktion für Asylwerber schießt am Ziel vorbei

ÖVP Alibi-Aktion kontraproduktiv – Asylberechtige sollen Vorzug erhalten

„Ab heute sollen in Linz Asylwerber im Auftrag der Stadt grobe Verschmutzungen im Stadtbild durch Dosen, Flaschen oder Verpackungsmaterial beseitigen. Laut ÖVP soll diese Maßnahme in den Frühlings- und Sommermonaten zu einem sauberen Stadtbild beitragen und es Asylwerbern ermöglichen, durch eine sinnvolle Beschäftigung Teil der Gesellschaft zu werden. Für uns wirft diese Aktion aber einige Fragen auf?“, kommentiert der Fraktionsobmann der Linzer FPÖ Günther Kleinhanns: „Warum werden für diese Tätigkeiten bewusst Asylwerber und nicht bereits asylberechtigte Menschen gesucht? Wer weiß, ob sich die vielen Asylwerber überhaupt ernsthaft integrieren wollen oder müssen, zumal ihre Asylverfahren noch gar nicht abgeschlossen sind?“

„Aus unserer Sicht ist die Einteilung von zwei Asylwerbern zu Hilfsdiensten eine Alibi-Aktion, die zwar gut gemeint, aber wieder einmal in eine ganz falsche Richtung geht“, merkt Kleinhanns an. „Wir sind der Meinung, dass, wenn schon Asylanten diese Chance angeboten werden soll, dann doch nicht allen Asylwerbern, deren Zukunft noch in den Sternen steht. Potentielle Scheinasylanten könnten dies am Ende sogar noch geschickt ausnutzen, um im Asylverfahren bevorzugt behandelt zu werden. Dafür sind wir Freiheitliche nicht zu haben!“ so Kleinhanns und führt fort: „Ebenfalls hinterfragen wir den sogenannten Anerkennungsbeitrag, den die Asylwerber scheinbar für ihre Tätigkeit erhalten sollen. Wir sind der Meinung, dass Asylwerber der Gastgesellschaft durch gemeinnützige Arbeit ohne Bezahlung eigentlich etwas zurückzugeben haben. Wir Österreicher kommen mit unserem Steuergeld für alle, auch die sogenannten Flüchtlinge auf. Arbeiten, die Asylwerber verrichten, dürfen aber keinesfalls  in Konkurrenz zum regulären Arbeitsmarkt stehen“, warnt Kleinhanns und unterstreicht seine Forderung: „Bevorzugen wir doch lieber Asylberechtige bei derartigen Tätigkeiten. Deren Zukunft liegt bis auf weiteres definitiv in Österreich und deren Integration hat Vorrang gegenüber Asylwerbern, die unter Umständen wieder abgeschoben werden müssen!“