Kleinhanns: Ars Electronica muss sich aus der Politik heraushalten

AEC darf nicht Teil einer Initiative werden, die Toleranz predigt und Ausgrenzung lebt

Als „Bündnis für eine offene Gesellschaft und ihre demokratische Gestaltung in Respekt, Vielfalt und Toleranz“ versteht sich die neue Kampagne „Die Vielen“. „Die angeblich ´Vielen´ möchten laut eigener Aussage ´Räume der Vielfalt und Mehrdeutigkeit´ schaffen. Tatsächlich erreichen wollen sie dadurch aber das genaue Gegenteil – die Ausgrenzung Andersdenkender. Es verwundert, dass dieser offenkundige Widerspruch keinem der Verantwortlichen aufgefallen ist?“, fragt sich der freiheitliche Fraktionsobmann Günther Kleinhanns.

Plakativ wird im Rahmen der Kampagne auch die Unterstützung der Linzer Ars Electronica zur Schau gestellt. „Ein städtisches Unternehmen wie das AEC, das größtenteils mit öffentlichen Geldern finanziert wird, hat sich aus der Parteipolitik heraus zu halten! Es darf  schon gar nicht mit den repressiven Inhalten dieser Kampagne in Verbindung gebracht werden“, unterstreicht Kleinhanns. „Hier wird ganz klar eine Grenze überschritten. Eine Geschäftsführung, die ein renommiertes städtisches Unternehmen für ihre politischen Zwecke missbraucht, ist absolut untragbar! Der Künstlerische und Kaufmännische Direktor müssen von dieser Kampagne Abstand nehmen, ansonsten sind sie rücktrittsreif. Sie sollen sich entscheiden: Parteipolitik oder Ars Electronica! Solange hier keine eindeutige Abgrenzung erfolgt, werden wir Freiheitliche keinen weiteren finanziellen Zuweisungen an das AEC mehr zustimmen. Von der Aufsichtsratsvorsitzenden und Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer fordere ich zudem eine klare Distanzierung von sogenannten ‚Vielen‘, die letztlich nur Ausgrenzung, Spaltung und Hass betreiben!“, so der freiheitliche Fraktionsobmann.