Irre Straßenschmierer gefährden die Sicherheit von Auto- und Radfahrern

Anbringen falscher Bodenmarkierungen ist gemeingefährlich

Bei der selbsternannten „Klima Aktion Linz“ handelt es sich um eine gemeingefährliche und kriminelle Form des Vandalismus. So wurden in der Nacht- und Nebelaktion von bisher unbekannten Tätern sogenannte Sharrows auf der (Auto-)Fahrbahn der Linzer Nibelungenbrücke angebracht. Sharows sind Bodenmarkierungen zur Lenkung des Radverkehrs. Sie kommen aber nur dort zum Einsatz, wo ein Mischverkehr zwischen Kfz und Fahrrad auch aus Gründen der Verkehrssicherheit möglich ist. „Auf der Nibelungenbrücke ist das aufgrund der hohen Autofrequenzen definitiv nicht der Fall!“, hält der freiheitliche Infrastrukturreferent Markus Hein fest.

„Es hat gute Gründe, warum Verkehrsexperten einen Mischverkehr auf der Nibelungenbrücke nicht für möglich halten. Auch wenn einige Spinner glauben, sie müssten zur ‚Selbstjustiz‘ greifen, hat das nichts mehr ‚Klimagerechtigkeit‘ zu tun, es ist schlichtweg gemeingefährlich. Nicht nur entstehen der Stadt Linz dadurch Kosten für die Entfernung dieser Sprühfarbe vom Straßenbelag, es wird auch die körperliche Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gefährdet“, erklärt Hein weiter.

Wie der Twitteraccount der Schmierer offenbart, gefällt einer ehemaligen grünen Gemeinderätin und der KPÖ dieser gefährliche Wahnsinn offenbar gut. „Nach dem die ‚Klima Aktion Linz‘ online ankündigt ‚es folgt ein heißer Herbst – werde aktiv und mache mit‘ stellt sich die Frage, welche weitere Wahnsinnstat folgt? Wird wieder Gut und Leben der Linzer gefährdet?

„Nachdem wir die Lackfarbe Dienstagvormittag mit einigem Aufwand von der Nibelungenbrücke entfernen konnten, machen wir uns jetzt auf die Suche nach den Hintermännern der Aktion. Ersten Informationen dazu sind wir bereits auf der Spur. Wir freuen uns in diesem Zusammenhang über weitere Hinweise. Für Informationen, die zu einer Verurteilung der Sprüher führen, dürfen wir eine Belohnung von € 500,- ausloben“, so Hein abschließend.