Ewig grüßt das Murmeltier – Penn-Aussage zum dritten Mal in Serie abgesagt

10_markus_heinHeute wurden die Mitglieder des Sonderkontrollausschusses darüber informiert, dass die Sitzung, in der planmäßig der ehemaligen SPÖ-Finanzdirektor Werner Penn, der auch die Schlüsselfigur rund um den Abschluss des desaströsen Swap 4175 Geschäftes war, wegen Erkrankung desselbigen, nicht stattfinden kann, berichtet der freiheitliche Fraktionsobmann Markus Hein: „Es ist schon schwer zu glauben, dass Penn, immer wenn eine Befragung durch den Sonderkontrollausschuss ins Haus steht, plötzlich erkrankt! Diesmal ist er bis 4. Juni 2015 im Krankenstand!“

Für die Freiheitlichen ist die Befragung von Penn aber unbedingt notwendig, erklärt Hein: „Wir wollen von Penn wissen, inwieweit der ehemalige SPÖ-Finanzreferent Johann Mayr beim Abschluss des Spekulationsgeschäftes eingebunden war. Konkret geht es um die Frage, ob der ehemalige SPÖ-Stadtrat Mayr in einem Gespräch am 8. Februar 2007 über höhere Zinszahlungen informiert wurde oder, ob er – wie bisher behauptet – davon keine Kenntnis hatte. Interessant wäre auch zu erfahren, welchen Wissensstand Mayrs SPÖ-Stadtregierungskollegen in diesem Zusammenhang hatten.“

„Für das Wohl der Stadt ist es unbedingt notwendig zu erfahren, ob die BAWAG Penn ausreichend über den negativen Marktwert zu Beginn des Swaps informiert hat und ihrer Aufklärungspflicht ordentlich nachgekommen ist. Penn muss sein Schweigen brechen und reinen Tisch machen“, fordert Hein. „Er muss endlich bekannt geben, wer welche Informationen zu welchem Zeitpunkt hatte. Ein ‚Drüberretten‘ und ‚Hinauszögern‘ durch Krankenstände ist nicht im Sinne der Stadt!“