Hein: Wir schaffen ausreichend neuen Wohnraum, damit Wohnen in Linz leistbar bleibt

Mehr als 6.500 Wohnungen in städtischer Pipeline

Der Wohnbau in Linz entwickelt sich nach wie vor hervorragend. Bis zum zweiten Quartal 2020 wurden bereits 649 Wohneinheiten im Mehrfamilienhausbau bewilligt. „Das Ziel von tausend neuen Wohnungen pro Jahr werden wir damit voraussichtlich auch heuer wieder erreichen“, zeigt sich Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein sehr zufrieden: „Der neue Wohnraum entsteht teilweise durch innerstädtische Nachverdichtungsprojekte – etwa durch die Schließung von Baulücken oder Aufstockungen – sowie durch Stadterweiterungsprojekte im Linzer Süden.“ Die neuen und hochwertigen Wohneinheiten teilen sich laut Hein auf 81 Projekte quer über das gesamte Stadtgebiet auf.

Für die Entwicklung unserer Stadt ist es besonders wichtig, dass sich die Wohnbautätigkeit ausgewogen über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Das dynamischste Gebiet  für den Wohnbau bleibt aber sicherlich der Linzer Süden. Gebiete, in denen wir bereits über eine gut ausgebaute Infrastruktur verfügen, muss bei zukünftigen Planungen der Vorrang gegeben werden, damit die städtischen Investitionen überschaubar bleiben. Zu den größeren Vorhaben 2020 zählen die Projekte in der Derfflingerstraße mit 127 Wohneinheiten und in der Ing.-Stern-Straße mit 100 Wohneinheiten. Insgesamt befinden sich derzeit im Linzer Stadtgebiet 3.312 Wohnungen in Bau.

„Mit dem Volumen an neuen Wohnungen können wir mit der Bevölkerungsentwicklung in der Stadt gut Schritt halten. Der Wohnbau in Linz ist auch für die kommenden Jahre ausreichend gerüstet. In der Pipeline befinden sich zurzeit insgesamt 292 Projekte, die ein Gesamtvolumen von 6.507 Wohneinheiten aufweisen. Für eine bedarfsgerechte Abdeckung der Wohnungsnachfrage und die soziale Ausgewogenheit ist es aber auch notwendig, zukünftig einen besseren Mix aus Eigentums- und Mietwohnungen zu schaffen. Gerade der geförderte Wohnbau würde es vielen Menschen ermöglichen, leistbares Eigentum zu schaffen!“, so Hein abschließend.