Hein: Wimhölzel-Hinterland – öffentliche Ausstellung der Varianten am 16. September 2018

Kooperative Planung für die Erneuerung der Wohnanlage läuft auf Hochtouren

Am 6. April 2017 fasste der Linzer Gemeinderat für die Neubebauung der Wohnanlage Wimhölzel-Hinterland im Franckviertel einen einstimmigen Beschluss, der im Wesentlichen drei Punkte umfasste: Für eine Entscheidungsfindung ist ein transparenter Prozess einzuleiten und ein Gutachten über den baulichen Zustand der Wohnanlage zu erstellen. Bewohnervertreter unter Begleitung eines Mediators sind ebenfalls einzubinden. Im Falle eines Neubaus sind die Mieter der Altbauwohnungen bestmöglich bei der Übersiedlung zu unterstützen. Der dritte Punkt beinhaltet die Erstellung eines Sozialplans durch die GWG unter Einbindung von der Stadt Linz und dem Land Oberösterreich. Mit diesem Sozialplan sollen sozial bedürftige Mieterinnen und Mieter besonders unterstützt werden, erinnert Infrastrukturstadtrat Markus Hein.

Diese vom Gemeinderat geforderten Punkte sind bereits alle erledigt. Infrastruktur- und Planungsstadtrat Markus Hein betont, dass für ihn speziell auch die Einbindung der Bewohner bei der Neuplanung, im Rahmen eines kooperativen Planungsverfahrens, sehr wichtig ist. „Nur wenn die Bewohner auch mitbestimmen können, wie die neue Wohnanlage aussieht, wird diese auf eine breite Akzeptanz treffen. Wir haben die besten Erfahrungen in Ebelsberg auf dem Areal der ehemaligen Hiller-Kaserne gemacht und wir möchten diese positiven Erfahrungen – im verkleinerten Maßstab – auch hier bei der Bebauung miteinfließen lassen“, erklärt Hein. „Anfang Juli begann das kooperative Planungsverfahren – Wimhölzel Hinterland – mit der konstituierenden Sitzung. In den darauffolgenden Wochen fand die Auslobung der Projekte statt.“

„Am vergangenen Donnerstag (6. September 2018) wurden den Bewohnern die zwölf eingereichten Projekte vorgestellt. Im Rahmen einer Bewohnerinformationsveranstaltung erhielten sie auch die Möglichkeit, bekannt zu geben, welches der eingereichten Projekte ihr Favorit sei. Sechs Projekte wurden bereits durch die im Rahmen des kooperativen Planungsverfahrens eingesetzte Jury ausgeschieden. Unter den noch sechs verbliebenen befinden sich auch der klare Favorit der Bewohner, ein Neubauprojekt, sowie ein Sanierungsprojekt. Wobei bei letzterem vor allem auf die Kosten zu achten sein wird. „In einer Ausstellung im Volkshaus Franckviertel am 16. September 2018 von 9:00 Uhr – 17:00 Uhr, kann sich jeder von der Qualität der noch verbliebenen Projekte selbst überzeugen. Ende November, nachdem drei Projekte (drei scheiden noch aus) iterativ weiterentwickelt wurden, werden diese in einem Schlussworkshop und in einer öffentlichen Präsentation vorgestellt!“, weist Hein abschließend darauf hin.