Hein: Wie geht’s mit der Hauptstraße weiter?

Schrittweise Umsetzung einzelner Maßnahmen beginnt im Herbst

Die Urfahraner Hauptstraße hat auf eine dringend notwendige Veränderung schon lange warten müssen. Die Verkehrsbelastung wurde von Jahr zu Jahr größer und durch den Wegfall des Nordteils des Westringes schmolz die Hoffnung nach einer umfassenden Verkehrsberuhigung dahin. Eine Entflechtung der Verkehrsströme am Hinsenkampplatz werde wegen der hohen Kosten nicht in naher Zukunft zu realisieren sein, fasst der freiheitliche Infrastrukturstadtrat Markus Hein zusammen: „Eine schrittweise Verbesserung können wir aber auch mit kleinere Maßnahmen herbeiführen. Diese sind wesentlich schneller umsetzbar und haben großes Potential, die Verkehrssituation spürbar zu verbessern!“

Dazu gibt es seitens Stadtrat Hein bereit konkrete Pläne. Im Herbst soll ein Fahrverbot für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen (Norden) ab dem Kreuzungsbereich Leonfeldnerstraße/Freistädterstaße verordnen werden. Lediglich der Ziel- und Quellverkehr, sowie der Linienverkehr wird noch gestattet sein. Im Süden soll das entsprechendes Fahrverbot nach Durchbindung der Reindlstaße folgen. Hein erklärt dazu weiter: „Zurzeit arbeiten wir gerade an einer vertraglichen Regelung mit der Linz AG, die Eigentümerin der benötigten Grundstücke ist. Sobald die Verträge unterzeichnet sind, beginnen wir mit dem straßenrechtlichen Verfahren, das im Herbst abgeschlossen sein könnte. Die Bauarbeiten sollen dann spätestens in der ersten Jahreshälfte 2019 beginnen.“

Eine Umgestaltung der Hauptstraße macht erst nach der Durchbindung der Reindlstraße Sinn. Wenn es nicht gelingt, den Verkehr zu reduzieren, wäre jede Maßnahme eine teure Makulatur, ist Hein überzeugt: „Wir haben bereits Angebote von externen Experten für die Gestaltung und die Verkehrsplanung eingeholt. Diese Kosten will Infrastrukturstadtrat Hein im Budgetvoranschlag 2019 berücksichtigen, sodass die weiteren Umsetzungsschritte rasch folgen könnten!“