Hein weist Kritik an Stadtplanung von Umweltanwalt und Bürgerinitiativen zurück

Linz zählt zu den Städten mit dem höchsten Grünflächenanteil in Österreich

In der heutigen Pressekonferenz mit Umweltanwalt Dr. Martin Donat und Vertretern unterschiedlicher Bürgerinitiativen mit dem Titel „Grünoasen statt Asphalt- und Steinwüsten oder sozialen Randzonen – Vorschläge und Forderungen zur lebenswerteren (Grün-) Gestaltung des Linzer Innenstadtbereichs“ wird versucht, die Linzer Stadtplanung in ein völlig falsches Bild zu rücken. Es wird u. a. unterstellt, dass Linz mit seinen Grünflächen sorglos umgeht und dass bei der Objektplanung keine begleitende Stadtplanung vorhanden sei! Diese Kritik weist der zuständige Planungsreferent Markus Hein auf das Schärfste zurück: „Der Grünflächenanteil wird ständig ausgebaut, was sich beispielsweise auch in Bebauungsplänen widerspiegelt. Nicht umsonst  zählt Linz zu den grünsten Städten Österreichs!“

Auch den Vorwurf, Linz betreibe bei seinen Hochhausprojekten keine begleitende Stadtplanung will Hein nicht so stehen lassen: „Damit in Linz kein Wildwuchs an Hochhäusern entsteht und diese auch eine entsprechende Qualität vorweisen, gibt es das Linzer 10-Punkte Programm für Hochhäuser. In diesem Programm werden alle relevanten städtebaulichen Fragen behandelt. Erst nach Abarbeiten aller Punkte kann der Projektwerber sein Projekt entweder über den Beirat für Stadtgestaltung oder über einen mit der Stadt Linz abgestimmten Wettbewerb realisieren.“

Hein fordert abschließend, auf der einen Seite Umweltanwalt Donat zu mehr Objektivität und auf der anderen Seite die diversen Vertreter von Bürgerinitiativen zu mehr Sachlichkeit auf! „Auch wenn verständlicherweise nicht jedes geplante Projekt bei direkt Betroffenen auf Gegenliebe stößt, die Gesamtsituation Schlechtzureden ist kein Lösungsansatz!“