Hein: Verkehrsentlastung im Süden – A1 Halbanschluss Pichling kostet 2,2 Mio. Euro

Infrastruktur kann mit den Wohn- und Betriebsbebauungen im Linzer Süden nicht mithalten

„Zulange wurde die Infrastruktur  im Linzer Süden vernachlässigt. Heute kann sie mit den Wohnbebauungen und den umliegenden Betriebsbaugebieten nicht mehr mithalten. Wir brauchen schnelle Lösungen. Lösungen, die finanzierbar sind und auch in der Umsetzung nicht ewig dauern. Ein Halbanschluss an die A1 in Pichling könnte, bis die Osttangente kommt, die B1 schon bald entlasten“, berichtet Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Hein: „Wir brauchen dringend Verbesserungen, die wir auch finanzieren können! Das derzeitige Verkehrsaufkommen auf der B1 von etwa 15.000-17.000 KFZ pro Werktag könnte deutlich reduziert werden.“

Auf Basis des im Jahre 1993 ausgearbeiteten generellen Projektes für einen A1-Halbanschluss in Pichling, der in Richtung Salzburg wirken soll, habe ich vor ungefähr einem Jahr eine erweiterte Vorstudie in Auftrag gegeben. Die Studie sollte berücksichtigen, dass das Projekt auf den derzeitigen 6-streifigen Ausbau abgestimmt wird, wobei die ursprüngliche Form der Halbanschlussstelle beibehalten wird. „Das Ergebnis liegt nun vor und ist vielversprechend“, erklärt Hein: „Dieser Halbanschluss ist auch nicht in Konkurrenz zur geplanten Osttangente zu sehen. Mit Kosten von 2,2 Mio. Euro wäre es auch eine finanzierbare Verbesserung bis zu deren Realisierung!“

Im Detail: Für die Anbindung des Siedlungsraumes Pichling an das Zentrum der Landeshauptstadt als Erwerbs- und Einkaufsregion besteht derzeit die Fahrtroute entlang der Wiener Straße B1 und der Umfahrung Ebelsberg und unter Berücksichtigung von Umwegen über die A1-Anschlussstelle  Asten/St. Florian, den Knoten Linz und die Mühlkreisautobahn. In Richtung Salzburg ist die Route über Ebelsberg, Freindorf und Ansfelden und der dortigen Anschlussstelle gegeben. Für den Verkehr aus dem Siedlungsraum und den umliegenden Betriebsbaugebieten (Süd Park, Betriebspark Asten/St. Florian) scheint eine Entlastung der B1-Route und der Route bis nach Ansfelden durch einen Autobahnanschluss, der gerade in dem Bereich die B1 Richtung Salzburg entlasten würde, zielführend.