Hein: Urfahraner Grünmarkt – Neues Konzept lässt weiter auf sich warten

Flexiblere Nutzung nur ohne starre Marktordnung möglich

Wenn es um den Urfahraner Grünmarkt geht, heißt das Motto leider auch weiterhin „Im Westen nichts Neues“. Obwohl Vizebürgermeister Bernhard Baier heuer im Sommer für diesen Herbst ein neues Konzept versprochen hat, lässt er damit leider immer noch auf sich warten. „Der kalendarische Herbst ist zwar noch nicht zu Ende, aber ich wäre schon davon ausgegangen, dass damit nicht die Adventzeit gemeint war!“, so Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.

Die schwarzen Wirtschaftsreferenten haben über Jahre tatenlos dem Untergang des Grünmarkts zugesehen. Ohne Konzept wurden Investitionen von 3,7 Mio. Euro in den Markt getätigt. Alle Rettungsversuche waren vergeblich. „Die modernste und beste Anlage nützt eben nichts, wenn das Gesamtkonzept nicht stimmt. Dem ÖVP-Wirtschaftsreferenten Bernhard Baier müsste dies schon lange bekannt sein, dass Marktbeschicker den Grünmarkt meiden, weil dieser für sie keine erfolgreiche Geschäftigkeit zulassen würde. Nur den Kopf in den Sand zu stecken, wird das Problem nicht beseitigen!“

Vizebürgermeister Hein ist davon überzeugt, dass sich nach so vielen verlorenen Jahren und halbherzigen Versuchen, die alle gescheitert sind, Vizebürgermeister Baier sich neuer Ideen nicht weiterhin verschließen darf. Er muss erkennen, dass der Zug abgefahren ist. Am Grünmarkt wird ein Markbetrieb im klassischen Sinn nicht mehr funktionieren. Es ist daher notwendig, sich neuen Vorschlägen zu öffnen: „Die Marktordnung ist für viele Nutzungen viel zu unflexibel. Ich würde, wenn ich der zuständige Referent wäre, den Urfahraner Grünmarkt aus dieser herausnehmen. Vielseitigere Nutzungen, wie beispielsweise Gastronomie oder Nahversorger, wären somit möglich. Dadurch könnte dem Gelände mit frischem Wind neues Leben eingehaucht werden!“