Hein: Umbau mit mehr Grün in der Stockhofstraße startet heute

Mehr Bäume, mehr Schatten, mehr Lebensqualität und weniger Hitze im Sommer

Ab heute wird ein 150 Meter langer Abschnitt in Stockhofstraße zwischen Auerspergstraße und dem neuen Kreisverkehr saniert sowie begrünt. Die Stockhofstraße erhält dadurch eine 300 m² große Grünfläche. „Für die vier bereits bestehenden und denkmalgeschützten Schnurbäume wächst dadurch der Grünraum und es werden aber auch zusätzlich neue Bäume gepflanzt“, erklärt Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Durch diese Maßnahme können sich die Wurzeln der Naturdenkmäler besser entfalten. Die neue Fläche unter den Bäumen lässt sich zukünftig auch als gemütlicher Schanigarten nutzen und bietet so mehr Aufenthaltsqualität.“

Im Gemeinderat wurde diese Aufwertung der Stockhofstraße ohne Zustimmung der Linzer ÖVP angenommen. „Die ÖVP wollte lieber mehr Parkplätze statt den Bäumen – was in Zeiten des Klimawandels nur schwer nachvollziehbar ist. Auch ihr Wirtschaftsbund steht diesen Begrünungsmaßnahmen sehr negativ gegenüber“, erinnert Hein: „Wir haben uns die Wünsche der Kritiker angehört und soweit es möglich war auch in die neue Planung eingearbeitet. An den Begrünungsmaßnahmen habe ich aber nie rütteln lassen. Von Anfang an habe ich klargestellt, dass die Bäume auf alle Fälle kommen und diese sicher nicht zur Disposition stehen. Bei der Konfiguration der Verkehrsfläche kamen wird den Kritikern aber entgegen. Von Drüberfahren kann somit erst gar keine Rede sein.“

Nach der Errichtung des ersten innerstädtischen Kreisverkehres wurde der gesamte Straßenraum entsprechend aufgewertet. Nun folgt der zweite Schritt. Eine grüne Ader wird entlang der Stockhofstraße zum Kreisverkehr führen. Vizebürgermeister Hein ist überzeugt, dass es unvermeidbar sei, wenn wir in der Innenstadt mehr Grün haben wollen – darauf haben sich alle Parteien verständigt – wird sich auch die Parkplatzsituation verändern: „Mehr Bäume und mehr Parkplätze spielen nicht zusammen. In der Innenstadt haben wir wenig Möglichkeiten öffentliche Grünanlagen zu schaffen. Wir müssen den Straßenraum entsprechend dafür nutzen. Aber auch in der Stockhofstraße gibt es natürlich mit dem O-Bus entsprechende umweltfreundliche Alternativen zum Auto. Dieser Bereich ist beispielsweise vom öffentlichen Verkehr bestens versorgt!“, führt Hein abschließend aus.