Hein: TU Linz entpuppt sich als Wahlkampf-Schmäh

Vizebürgermeister Markus Hein: „Im Sommer noch medienwirksam von der ÖVP-Spitze angekündigt, entpuppt sich die „TU Linz“ wie damals schon erwartet als Wahlkampf-Schmäh. Ohne Vorbereitung und Strategie wurde die Uni vorschnell versprochen. Nun wackelt wenige Monate später schon der Zeitplan. Die Menschen lassen sich nicht von altbekannten ÖVP-Methoden blenden.“

Noch immer keine Gespräche mit zuständigen Stellen der Stadt

Medienwirksam haben Bundeskanzler Kurz, Bildungsminister Faßmann und der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer Ende des Sommers 2020 eine ´Technische Universität Linz´ angekündigt. „Die türkisen Parteigranden wollten diese Uni wohl aus dem Hut zaubern. Ohne jegliche Vorgespräche und ohne konkreten Plan wurde sie den Linzern versprochen. Der erste Student solle noch in dieser Legislaturperiode des Bundes die Uni betreten [endet planmäßig 2024], hieß es damals. Es ist alles andere als überraschend, dass die Umsetzung bereits jetzt scheinbar zeitlich in Verzug ist“, erklärt der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein. „Wie ich schon damals erwartet habe, entpuppt sich die TU Linz als türkiser Wahlkampf-Schmäh. Noch immer hat es keine Gespräche mit den zuständigen Stellen der Stadt gegeben. Wie soll man so auf Linzer Stadtgebiet eine neue Universität realisieren wollen? Wer ernsthaft plant, eine Uni zu errichten, sollte wissen, dass dieses Vorhaben viel Zeit in Anspruch nimmt.“

Eine neue Universität als ÖVP-Wahlkampf-Schmäh in Oberösterreich bereits altbekannt

„Das aktuelle Szenario hat frappierende Ähnlichkeit mit der Gründung der Medizinischen Fakultät in Linz vor wenigen Jahren“, erinnert Hein an die damaligen Ereignisse. „Auch damals ist mit großem Getöse ein ganz großer Wurf für Linz als Medizinstandort angekündigt worden. Mittlerweile aber verließen Fachkräfte scharenweise das Universitätsklinikum. Diese Wahlkampf-Schmähs der Volkspartei haben die Menschen längst durchschaut“, so der Freiheitliche abschließend.