Hein: Transporte von und zu Spitälern müssen sichergestellt sein

Weigerung Transportscheine anzunehmen, ist inakzeptabel

Laut aktuellen Medienberichten wurde eine 89-jährige Patientin trotz eines gültigen Transportscheins von acht Taxifahrern vor dem Kepler Universitätsklinikum abgewiesen. Grund dafür: Alle Taxler konnten oder wollten ihren Transportschein nicht abrechnen. „Es ist völlig inakzeptabel, dass Taxistellplätze vor Krankenhäusern von Fahrern blockiert werden, die keine Abrechnungsverträge mit der Krankenkasse haben oder Transportscheine aus finanziellen Gründen nicht akzeptieren“, ist der freiheitliche Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein empört.

Wie die Taxiinnung selbst erklärt, spielen sich solche Szenen vor Spitälern öfter ab und es haben nur ein Drittel der Taxiunternehmen einen Kassenvertrag. „Wenn diese Missstände bei der Wirtschaftskammer schon länger bekannt sind, verstehe ich nicht, warum bisher offenbar nichts dagegen unternommen wurde. Die Taxiinnung kann sich nicht einfach mit der Ist-Situation abfinden, sondern hat schnellstmöglich mit den Krankenkassen über eine Aufstockung der Kassenverträge zu verhandeln. Es muss außerdem innerhalb der Taxiinnung sichergestellt werden, dass vorrangig jene Fahrer, die bereit sind, Transportscheine anzunehmen, die Stellplätze vor Spitälern nutzen“, erklärt Hein weiter.

„Ich habe zusätzlich die zuständigen Fachabteilungen am Linzer Magistrat mit der Prüfung beauftragt, welche Möglichkeiten wir von städtischer Seite haben, die Situation im Sinne der Beförderten zu verbessern“, so Hein abschließend.