Hein: Statement zur heutigen Aussendung der Linzer Grünen

Mit dem Ersuchen um redaktionelle Berücksichtigung

Leider wurde in der Vergangenheit – auch unter dem grünen Verkehrsreferenten Himmelbauer, denn diese Probleme sind ja nicht erst seit gestern bekannt – das Linzer Radnetz nicht zur Zufriedenheit aller Radfahrer ausreichend erweitert. Speziell Nadelöhre wie die Nibelungenbrücke sind bereits seit vielen Jahren bekannt. Doch gelöst wurde dieses Problem von keiner Seite. Während der vielen Brückenbaustellen, die zurzeit in Linz laufen, ist es verkehrspolitisch nicht möglich dieses Problem zu beseitigen. Es wird dafür aber an der Lösung zur Beseitigung eines andere Nadelöhrs gearbeitet. Stadt und Land wollen gemeinsam die Westeinfahrt entlang der Waldeggstraße attraktiver für Radfahrer gestalten und einen provisorischen Radweg bis zur Fertigstellung des Westrings umsetzen. Weiters werden bald Radwege auf der alten Trasse der Mühlkreisbahn in Richtung Industriegebiet und Derflingerstraße errichtet. Die Prüfung des Radhighways vom Linzer Süden Richtung Norden wird gemeinsam mit dem Land Oberösterreich durchgeführt, sodass die südöstliche Radhauptroute in diesen einmünden könnte. Auch die Verwendung der ehemaligen Trasse der Florianer Bahn wird bereits geprüft. Es soll erarbeitet werden, ob sich hier ein sinnvoller Radweg, der das neue Entwicklungsgebiet „Garten-Ebel“ mit dem Naherholungsgebiet Pichlinger See verbindet, realisieren lässt.

Für die Umsetzung dieser Projekte werden – wie auch bei anderen Straßenprojekten – Sonderbudgets aufzustellen sein, denn das für kleinere Erweiterungen und Instandhaltung geplante Radbudget würde für diese Großprojekte nicht ausreichen. Sobald diese Projekte konkreter und umsetzbar sind, wird auch am Aufstellen der benötigten finanziellen Mittel zu arbeiten sein. Hier lädt Stadtrat Hein alle Parteien ein, entsprechend mitzuarbeiten und nicht für eigene weniger prioritäre Projekte das Geld zu blockieren. Wer den Ausbau des Radverkehrs fordert, muss auch bereit sein, beim Aufstellen des notwendigen Gelds im eigenen Ressort entsprechende Abstriche zu machen.