Hein: Rückkehr zu echter Normalität statt Augenauswischerei

FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein: Dem neuen Gesundheitsminister wurden bei Amtsantritt genug Vorschusslorbeeren zuteil. Nach Wochen im Amt und der lang ersehnten Öffnungsverordnung, wird aber klar: Der Amtsträger ist zwar neu, der bereits bekannte Dilettantismus der Grünen ist aber der Alte geblieben. Das dürften heuer besonders Linzer Fußballbegeisterte zu spüren bekommen.

Mit der weitreichend zelebrierten Öffnungsverordnung tritt auch eine flächendeckende Sperrstunde ab 22:00 Uhr in Kraft. Finden Veranstaltungen in Lokalen oder im Freien statt, müssen diese ab 22:00 Uhr beendet werden. Angesichts dieser Beschränkung versucht offenbar die Stadt Linz, Public Viewings für die Übertragung von EM-Spielen auf der Donaulände zu organisieren. „Üblicherweise werden die wichtigsten Spiele aber erst ab 21:00 Uhr übertragen. Die Fans werden also nur wenig begeistert sein, wenn sie nach Absingen der Nationalhymne der Teams, wieder nach Hause gehen müssen. Damit dürften sich wohl die Befürchtungen bestätigen, dass mit den angekündigten Öffnungsschritten wohl doch nicht die ‚alte Normalität‘ zurückkehrt. Die ‚neue Normalität‘, mit realitätsfernen Verordnungen aus dem Gesundheitsministerium zwangsbeglückt zu werden, bleibt jedenfalls bestehen“, ist sich Hein sicher.

Rückkehr zu echter Normalität statt Augenauswischerei

„Dieses Beispiel zeigt, wie sehr die kolportierten Öffnungsmaßnahmen ins Leere gehen. Nach wie vor sind die Linzer dazu verpflichtet, ihre Gesundheit beweisen zu müssen, wenn sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen wollen. Eine wirkliche Öffnung hat daher nicht stattgefunden, nur wird manchen Branchen erlaubt, ihren Betrieb unter starken Einschränkungen wieder aufzunehmen. Diese Maßnahmen reichen aber bei weitem nicht aus, um den wirtschaftlichen Einbruch eindämmen zu können. Der einzig richtige Weg ist es, schnellstmöglich zur alten Normalität zurückzukehren. Andere Länder zeigen es uns bereits vor“, stellt Hein fest.