Hein: Rathausgasse könnte bereits über Sommermonate Fußgängerzone werden

Fußgängerzone in Pfarrgasse war erster Mosaikstein für mehr städtische Lebensqualität

Mit einem neuen Vorhaben lässt der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein jetzt aufhorchen. Er könne sich gut vorstellen, dass die Rathausgasse in Linz über die Sommermonate zu einer Fußgängerzone wird. Die Verkehrszahlen in den Sommermonaten würden dies sicher zulassen, ist Hein überzeugt: „Wegen des geringeren Verkehrs im Sommer wäre dies mit der späteren Situation, wenn alle Donaubrücken fertig sind, vergleichbar. Wir können die Zeit nun dazu nutzen, dies auch im Echtbetrieb zu testen und den Verkehr auf die Hauptverkehrsachsen zu bündeln. Dazu muss natürlich auch die Einbahnregelung in der Neutorgasse umgedreht werden!“, kündigt Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein an.

„Linz errichtet in den nächsten Jahren vier neue Donaubrücken. Jede dieser Brücken wird ihren Beitrag dazu leisten, die Straßen im Bereich um den Hauptplatz und der Donauländen zu entlasten“, erklärt Hein: „Spätestens nach Freigabe der vierten Donaubrücke (A26) werden wir ohnehin verkehrsberuhigende Maßnahmen im Bereich des Linzer Hauptplatzes setzen, um den Durchzugsverkehr aus der inneren Stadt – die größtenteils nur schmale Gassen aufzuweisen hat – zu verbannen. Die Rathausgasse könnte, nach Umsetzung der Fußgängerzone Pfarrgasse, der erste spürbare Schritt Richtung autofreier Innenstadt und Hauptplatz sein!“

Dass eine autofreie Innenstadt die Lebensqualität erhöht, hat auch die noch sehr junge Fußgängerzone in der Pfarrgasse in ihrem ersten Jahr gezeigt. Statt Autos, die Stoßstange an Stoßstange parkten und das Leben der Anrainer erschwerten, dominierten in diesem Sommer schattige Schanigärten der ortansässigen Gastronomie, die auch zu einem längeren Verweilen einluden. „Ich bin davon überzeugt, dass die Linzer Altstadt und die Innenstadt rund um das Alte Rathaus mehr Potential hätten, wenn nicht der Durchzugsverkehr und parkende Autos überwiegen würden. Graz zeigt es vor, wie es funktionieren könnte!“, so Hein abschließend.