Hein: Radweg auf Nibelungenbrücke rot eingefärbt

Erhöhung der Verkehrssicherheit durch bessere Sichtbarkeit

In den letzten Tagen wurden beide Radwege auf der Nibelungenbrücke außerhalb der Verkehrsstoßzeiten vollständig eingefärbt. „Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit erstrahlt ab sofort der oberwasser- und unterwasserseitige Radweg in Signalrot. Nach Abklärung mit dem Denkmalamt und dem Nachweis, dass natürlich entsprechend materialschonend gearbeitet wird, konnte die Einfärbung von ca. 500 m² erfolgen – dies entspricht einer Radweglänge von ca. 315 m pro Seite“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Markus Hein.

In die spezielle Straßenmarkierungsfarbe wurden zusätzlich Glasperlen eingebracht, um die Rauheit der Oberfläche zu erhöhen. Damit soll das Rutschen bei Nässe – auch im Vergleich zur bestehenden, sehr glatten Steinoberfläche – deutlich verringert werden. Weiters werden noch die Einfassungsmarkierungen, Piktogramme und Richtungspfeile in weißer Farbe angebracht. Besonders wichtig ist, dass auch die Radfahrer zukünftig stärker auf die vorgeschriebenen Fahrtrichtungen achten, um Gefahrensituationen zu vermeiden. So wird ein sicheres Queren der Donau mit dem Fahrrad gewährleistet. „Der durchgängigen Markierung des gesamten Radwegs ging ein Pilotversuch auf einem Teilstück der Strecke voraus. Auch wenn diese Maßnahme nur ein kleiner Beitrag zur Verbesserung der Situation der Radfahrer auf der Nibelungenbrücke sein kann, freue ich mich trotzdem, dass diese Maßnahme zeitnah und komplikationslos umgesetzt werden konnte. Wir erhöhen damit die Sichtbarkeit der Radfahrer im öffentlichen Raum deutlich und helfen überdies Konfliktsituationen zwischen Fußgängern und Radfahrern auf der Brücke zu verringern“, so Hein abschließend.