Hein: Radabstellanlagen – 280 neue Anlagen wurden in den letzten Jahren aufgestellt

Platz für insgesamt 1.120 Räder – Radfahren wird in der Stadt sichtbarer

Ein dichtes Netz an modernen Radabstellanlagen ist eine wichtige Voraussetzung, dass Radfahren in einer Stadt gerne angenommen wird. Linz setzt seit einigen Jahren auf moderne Radständer, die ein sicheres Anhängen der Räder garantieren und auch nicht deren Felgen zerquetschen, berichtet Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Je näher eine Radabstellanlage beim gewünschten Zielort ist, desto lieber werden diese natürlich angenommen. In den letzten Jahren haben wir 280 neue Radabstellanlagen im Straßenraum der Stadt aufgestellt!“

Radfahren wird in der Stadt immer sichtbarer. Ein klares Bekenntnis zur sanften Mobilität ist eine Grundvoraussetzung, um die Verkehrsbelastung, die der motorisierte Individualverkehr verursacht, besser in den Griff zu bekommen. Da darf das Wegfallen von Parkplätzen kein Tabu sein. Der positive Nebeneffekt: die Linzerinnen und Linzer bekommen Lebensqualität zurück, so Hein: „Wir haben neben der täglichen Stausituation auch ein Platzproblem, das der ruhende Verkehr verursacht. Wo an vielen Stellen vorher nur ein motorisierter Verkehrsteilnehmer stehen konnte, können nun mindestens fünf Radfahrer diesen Platz nutzen!“

Diese neuen Radabstellanlagen bieten für insgesamt 1.120 Fahrradfahrer die Möglichkeit, ihr Fahrrad sicher abzustellen. Die Stadt hat in diese 280 neuen Standorte in den letzten vier Jahren über 100.000 Euro investiert. Auch für das kommende Jahr geht der Ausbau weiter, besonders erfreulich ist es, dass auch die Bike & Ride Anlage am Mühlkreisbahnhof gemeinsam mit dem Land Oberösterreich und der ÖBB endlich umgesetzt wird, sagt Hein: „Die Bike & Ride Anlage ist ein Projekt, das bis in das Jahr 2008 zurückgeht. Landesrat Günter Steinkellner und mir ist es gelungen, dieses auch zur Umsetzung zu bringen.“