Hein: ÖVP sollte nicht nur fordern, sondern Extremismus in eigenen Reihen bekämpfen

In Vorchdorf hofiert ÖVP islamistische Milli-Görüs-Bewegung und ermöglicht Großmoschee

Lautstark fordert der Linzer ÖVP-Klubobmann Martin Hajart eine Abgrenzung des Linzer Bürgermeisters vom politischen Islam und von der „Milli Görüs“-Bewegung, die etwa in Bayern als staatsfeindlich eingestuft wird. „Die ÖVP sollte hier ganz dringend aber auch vor der eigenen Tür kehren und erstmal von ihren schwarz-türkisen Parteifreunden eine ´klare Abgrenzung´ vom politischen Islam fordern“, rät der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein. „In Vorchdorf wurde vor kurzem der Bau – mit Unterstützung der ÖVP – einer neuen, großen Moschee auf den Weg gebracht. Der Veräußerung des benötigten Grundstücks an den Verein ALIF, dem oberösterreichischen Ableger der islamistischen ´Milli-Görüs´-Bewegung, wurde im Gemeinderat zugestimmt. Trotz der berechtigten vehementen Kritik und Ablehnung der Vorchdorfer Bevölkerung und der Freiheitlichen nutzte die ÖVP ihre Mehrheit im Gemeinderat, um den Bau der Milli-Görüs-Moschee schließlich zu ermöglichen“, klärt Hein auf.

„Wie passt das nun zusammen?“, fragt sich der Linzer Vizebürgermeister. „Auf der einen Seite wird der politische Islam hofiert und auf der anderen, wenn es um politisches Kleingeld geht, dagegen Stimmung gemacht – glaubwürdig ist das sicher nicht! VP-Klubobmann Hajart sollte wohl in den eigenen Reihen gegen islamistischen Extremismus vorgehen, bevor er öffentlichkeitswirksam andere dazu auffordert“, so Hein, der abschließend klarstellt: „Wir Freiheitlichen sind die einzige Partei, die glaubwürdig dem politischen Islam entgegentritt. Die ÖVP bleibt auch bei diesem Thema äußerst unglaubwürdig. Unsere konsequente Haltung fordere ich auch von allen anderen Parteien ein!“