Hein: Nur im Burgenland wohnt man zur Miete günstiger als in Linz

Kaum Angebote für Eigentum – Mehr Mietkaufwohnungen durch Genossenschaften gefordert
 
„Leistbares Wohnen muss in Linz sichergestellt bleiben. Wie der Österreich-Vergleich zeigt, steht Linz hier hervorragend da. Das ist nicht zuletzt der freiheitlichen Wohnbauoffensive der vergangenen Jahre zu verdanken“, informiert der Linzer Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein. Im Schnitt kostet ein Quadratmeter einer Mietwohnung in Linz 10,1 Euro. Nur im Burgenland, wo der Durchschnittsquadratmeter 9,2 Euro kostet, wohnt man günstiger. Zum Vergleich: In Wien kostet ein Quadratmeter im Schnitt 15,7 Euro, in Salzburg 16,3 Euro und in Innsbruck gar 19 Euro. „Unsere Politik für ein leistbares Wohnen in unserer Heimatstadt macht sich bezahlt. Maßgeblich daran beteiligt ist auch der freiheitliche Wohnbaureferent in Oberösterreich LH-Stv. Manfred Haimbuchner. Seine umsichtige Wohnbau-Strategie, auch in Bezug auf die Wohnbauförderung, schafft nachhaltig günstigere Mietpreise. Wir stehen klar dafür ein: Linzerinnen und Linzer brauchen die Sicherheit, dass sie sich ihre Wohnung weiterhin leisten können“, so Hein.
 
Die Mietpreise stehen im Vergleich relativ gut da, aber in der Schaffung von Eigentum gibt es in Linz Aufholbedarf. „Auf lange Sicht könnten die Linzer stärker profitieren, wenn sie nicht ewig in einer Mietwohnung wohnen würden, sondern die Möglichkeit bekommen würden, eine eigene Wohnung zu erwerben. Neben Bildung ist natürlich auch die Schaffung von Eigentum die Voraussetzung für den sozialen Aufstieg. Wir brauchen in Linz mehr Mietkaufangebote, damit sich nicht nur wohlhabende Familien eine eigene Wohnung leisten können. Warum gerade die Sozialdemokratie und auch viele Wohnungsgenossenschaften stark auf der Bremse stehen ist für Hein nicht nachvollziehbar: „Eines muss aufgezeigt werden. Kein roter Spitzenpolitiker, der Eigentum im geförderten Wohnbau ablehnt, wohnt selbst in einer Mietwohnung. Unter Beibehaltung der aktuellen Vorgehensweise wird die Armutsschere nur noch weiter auseinandergehen. Da muss bei der Sozialdemokratie endlich ein Umdenken beginnen“, so Hein abschließend.