Hein: Nicht ein „Spiel-Auf-Zeit“ bei Begrünungsmaßnahmen, sondern rasche Umsetzung

Mehr Grün in der Stadt und kein Parkplatz weniger schließen sich gegenseitig aus

Im Linzer Stadtsenat wurde richtigerweise 2019 ein Konzept für mehr Baumpflanzungen im Stadtgebiet beschlossen. Der zuständige Grünreferent Vizebürgermeister Bernhard Baier hätte diesen Beschluss aber eigentlich gar nicht abwarten müssen. Bereits seit längerem gibt es nämlich in Linz ein entsprechendes Baumpflanzkonzept. Darin enthalten sind Vorschläge der Stadtplanung zur Ergänzung- bzw. Neupflanzungen entlang von bestehenden Grünverbindungen und Baumreihen. Dieses wurde auch im Rahmen des Grünflächenplans mehrmals im Infrastrukturausschuss behandelt. „Es ist schwer nachvollziehbar, warum das bestehende Konzept nicht längst abgearbeitet wird. Die Gemeinderatsfraktionen versuchen sich gegenseitig mit immer neuen Grünanträgen zu übertrumpfen, der Grünreferent Vbgm Bernhard Baier scheint aber auf Zeit spielen zu wollen! Denn eines ist klar, blumige Ankündigungen selbst umsetzen zu müssen, die in der Bevölkerung durchaus kontroversiell gesehen werden (Parkplatz vs. Bäume), sind nicht jedermanns Sache. Es bleibt zu hoffen, dass die Bäume auf den Christbaummärkten nicht zu den 1000 von Vbgm Baier angekündigten Bäumen zählen“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Markus Hein.

„Gerade anlässlich der Klimakrise sollten wir keine Zeit verschwenden – Handeln statt Worte ist die Devise. Gegenstimmen und Verzögerungstaktik – wie etwa beim Ausbau der Grünflächen in der Stockhofstraße – dürfen für die ÖVP keine Option mehr sein. Es wird auf Dauer nicht möglich sein, jeden Oberflächenstellplatz in Linz zu halten und zugleich den Grünraum zu vergrößern. Wenn wir hier weiterkommen möchten, wird der Grünreferent nicht umhin kommen, endlich Prioritäten zu setzen! Ich stehe zu meinem Wort und werde für mehr Grün im Straßenraum sorgen. Jeder Tag ist wertvoll, denn der nächste heiße Sommer kommt bestimmt!“, so Hein abschließend.