Hein: Neufassung der Dauerkleingartenverordnung in kommender Gemeinderatssitzung

Vereinfachungen und mehr Flexibilität erwarten die Kleingärtner

„Mit der kommenden Gemeinderatssitzung soll es zu einer Neufassung der Linzer Dauerkleingartenverordnung kommen. Für die Kleingärtner in unserer Landeshauptstadt wollen wir damit einiges vereinfachen und erleichtern“, erklärt der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein: „In enger Zusammenarbeit mit dem OÖ Landesverband der Kleingärtner wurde der Bedarf für mögliche Anpassungen erhoben. Unter anderem wird es eine Flexibilisierung bei Hütten und bebauten Flächen geben. Des Weiteren ist eine teilweise Stellplatznachsicht vorgesehen und werden auch die Brandschutzvorschläge der Feuerwehr umgesetzt.“

„Ich freue mich, dass wir hier eine Möglichkeit gefunden haben, den Erfahrungssatz und den Wissensvorsprung des Interessenverbands aber auch der Feuerwehr einfließen lassen zu können. Insbesondere was die Hüttengröße angeht, haben Kleingärtner in Linz zukünftig mehr Gestaltungsspielraum und können bis zu 10 m² größer bauen. Aber auch kostbare Grünfläche sollen zukünftig nicht mehr in dem Ausmaß durch Parkplätze versiegelt werden. Dauerkleingärten, die entsprechend an den öffentlichen Verkehr angeschlossen sind, sollen zukünftig vom engen Korsett der rigorosen Stellplatzpflicht befreit werden und entsprechende Nachsichten werden gewährt“, so Hein weiter.

„Seit der letzten Novellierung dieser Verordnung 2004 ist bereits einige Zeit vergangen. Als moderne Stadt haben sich seither neue Gegebenheiten entwickelt, auf die wir auch in diesem Bereich reagieren müssen. Gerade die grünen Rückzugsorte in Linz bedürfen daher unserer speziellen Aufmerksamkeit“, so Hein abschließend.