Hein: Neue Radabstellanlagen am Mühlkreisbahnhof sehr gut ausgelastet

Radleichen verursachen im gesamten Stadtgebiet ernsthaftes Platzproblem

„Vor wenigen Wochen wurde die Radabstellanlage am Mühlkreisbahnhof durch ein Provisorium erweitert. Wie dringend diese Erweiterung war, zeigen die bereits sehr gut angenommenen Radständer“, berichtet Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Ich habe in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass im gesamten Stadtgebiet viele neue Radabstellanlagen aufgestellt wurden. Dass dieser Schwerpunkt erfolgreich ist, zeigt die gute Annahme sämtlicher neuer Abstellanlagen!“

Das Radfahren muss laut Hein in der Stadt sichtbarer werden. „Wo wir die Möglichkeit haben, wollen wir weitere Radabstellanlagen aufstellen. Die Fußwege von den Abstellanlagen zu dem eigentlichen Ziel müssen so kurz wie möglich sein. Das macht auch das Radfahren für viele Menschen attraktiver.“ Seit Hein im Amt und auch für die Radabstellanlagen zuständig ist, hat die Stadt bereits 229 Radständer mit insgesamt 916 Stellplätzen am Stadtgebiet errichtet. Die Gesamtkosten betrugen 86.270,– Euro.

Ein großes Problem verursachen aber zurückgelassene Radleichen. Speziell an den Bahnhöfen wird dadurch der Platz immer geringer. Hein will deshalb wieder eine Entfernung – die leider kostenintensiv und aufwendig ist – in Auftrag geben. „Bevor aber die Radleichen beseitigt  werden können, sind diese für ca. zwei Wochen mit einem Band zu markieren. Auf dem Band wird mitgeteilt, dass diese, sofern sie nicht abgeholt, von der Stadt entsorgt werden. Diese Maßnahme ist leider notwendig, denn auch wenn wir viele Radabstellanlagen aufstellen, Radleichen reduzieren– zumindest teilweise – den neu geschaffenen Platz!“, so Hein abschließend.