Hein: Neue Donaubrücke Linz – Arbeiten am dritten Tragwerk nun auch vor Ort sichtbar

Stahlarbeiten sind im neuen Zeitplan, alle Tragwerke werden parallel zusammengebaut

Seit gestern laufen nun auch die Arbeiten am dritten Tragwerk der Neuen Donaubrücke Linz. Nun werden alle drei Tragwerke parallel am Vormontageplatz zusammengebaut. Pro Woche kommen aus den Werken in Ungarn oder der Slowakei ein bis zwei Schwertransporte und bringen neue Brückenteile, die an der richtigen Stelle eingehoben und anschließend zusammengeschweißt werden, berichtet Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Die Stahlarbeiten sind nun alle im neuen Zeitplan. Spätestens im Herbst 2021 wird die Brücke für den Verkehr freigegeben.“

Das dritte Tragwerk wird direkt ausgehend vom Urfahraner Widerlager zusammengebaut, ist bereits in Endlage und muss nicht mehr bewegt werden. Von Woche zu Woche wächst es nun Richtung Donau und wird ca. 10 Meter in den Fluss ragen. Die beiden anderen Teile – jedes dieser Tragwerke wiegt ca. 2.700 Tonnen – werden mittels Pontonschiff eingeschwommen und auf die bereits fertiggestellten Pfeiler gehoben. „Schon allein wegen des Gewichts und der Dimension wird das Einschwimmen ein spektakulärer Vorgang, den man auch anderorts nicht zu oft zu sehen bekommen wird.“