Hein: Neue Bewohnerparkzone „S“ entsteht am Linzer Froschberg

Bewohner können selbst über Aktivierung der Parkzone in ihrem Straßenzug entscheiden

Zum Schutz der Parkplätze für Anrainer soll am Linzer Froschberg die neue Bewohnerparkzone „S“ eingerichtet werde. In dieser neuen Zone gehen die bereits existierenden Zonen 21, 22, und 25 auf. „In den Straßenzügen rund um die Tips-Arena und das Stadion werden spätestens Anfang 2020 die Bewohner über die Aktivierung der Parkzone in ihrer jeweiligen Straße befragt. Eine Erneuerung ist vor allem, dass diese Parkzonen auf 22:00 Uhr ausgedehnt werden soll. Wie auch die Aktivierung bedarf diese Ausdehnung erst eines positiven Ausgangs der notwendigen Bürgerbefragung“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Hein.

„Ich denke, dass die Bewohnerparkzonen bis 18:30 Uhr mittlerweile überholt sind, da sich diese noch an den uralten Geschäftsöffnungszeiten (18:00 Uhr) orientierten. Nur eine zeitliche Ausdehnung kann garantieren, dass die Bewohner auch noch Parkplätze finden, wenn etwa eine Abendveranstaltung in der Tips-Arena stattfindet“, führ Hein weiter aus.

Bevor überhaupt eine neue Bewohnerparkzone eingerichtet werden kann, ist eine aufwändige Bedarfserhebung notwendig. Bisher wurden dabei die betroffenen Bewohner aller Straßen der geplanten Region gemeinsam befragt, egal ob in ihrer jeweiligen Straße tatsächlich ein Bedarf bestand oder nicht. Bewohner, die über private Abstellplätze verfügen, sprechen sich in der Regel – weil sie gegenüber der bestehenden Situation Nachteile befürchten – gegen neue Bewohnerparkzonen aus.

Vizebürgermeister Hein hat nun gemeinsam mit den zuständigen Fachabteilungen ein neues Prozedere erarbeitet. Zukünftig werden Bewohnerparkzonen zuerst im betreffenden Stadtteil verordnet, denn alleine mit einer Zonenverordnung sind noch keine Einschränkungen oder Nachteile für die Anwohner verbunden. „Jetzt ist es möglich, wenn Bewohner eines bestimmten Straßenzugs aktiv auf uns zukommen, dass wir unmittelbar helfen können. Bevor die Aktivierung in einem bestimmten Straßenzug erfolgt, wird von der zuständigen Fachabteilung der tatsächliche Bedarf festgestellt und die betroffenen Bürger des Straßenzugs befragt. So kann jeder über eine Bewohnerparkzone in seiner Straße selbst mitentscheiden“, so Hein abschließend.