Hein: Nestlè-Gründe zu starkem Unternehmenscluster entwickeln

Wohnbau wird von städtebaulicher Kommission ausgeschlossen

Nach der Post City widmete sich die von Vizebürgermeister Markus Hein neu eingeführte städtebauliche Kommission dem nächsten Projekt – der Umnutzung der ehemaligen Nestlé-Gründe. Das Areal reicht dabei im Süden von den ÖBB- und Lidl-Grundstücken über den Franck-Kontor und das Nestle-Areal, den ORF und den Blumau-Tower im Norden, das Designcenter und dessen Parkplatz im Osten. „Von der Kommission wird vorgeschlagen, dass dieser Triangel rund um das Design-Center zu einem Unternehmenscluster entwickelt werden soll!“, berichtet der Planungsreferent über das Ergebnis der städtebaulichen Kommission.

Dieser Unternehmenscluster ist für die bisherige Stadtentwicklung von Linz jetzt schon typisch. Im ganzen Stadtgebiet gibt es immer wieder in sich geschlossene Betriebsbaugebiete, vor allem entlang der Eisenbahnlinie bzw. deren Anschlussgleisen. Ein solcher Unternehmenscluster entsteht auch in der Tabakfabrik und die darum angesiedelten Betriebe. Die Post-City, oder das Areal der Uni wären vergleichbare Standorte. „Dieser Unternehmens-Cluster könnte dahingehende gezielt beworben werden und stellt langfristig eine Potenzialfläche für die Ansiedlung von Leitbetrieben im Stadtgebiet dar. Es ist somit eine Reserve für Linz, um attraktive Betriebe im Stadtgebiet zu halten oder neu anzusiedeln“, führt Hein weiter aus.

Dieser Triangel ist in Zukunft optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden. Es wird ein Frequenz-Juwel, der der Stadt für hochwertige Nutzungen dienen muss. „Die Kommission empfiehlt auch, dass das Nestle-Areal gemeinsam mit der Umgebung zu denken ist. Wohnen kommt für die städtebauliche Kommission dort nicht in Frage, denn das würde widmungstechnisch in der Weiterentwicklung des attraktiven Standortes viel Spielraum wegnehmen!“, so Hein abschließend.